Hans Richter

Oroks Charakter. Deutscher Söldner mit Hang zum Pessimismus.

Description:

Archetype:Soldier
Motivation:Revenge
Primary Attributes
Body: 3 Charisma: 2
Dexterity: 3 Intelligence: 2
Strength: 4 Willpower: 2
Secondary Attributes
Size: 0
Move: 7
Perception: 4
Initiative: 5
Defense: 6
Stun: 3
Health: 7
Skills (Level 0:Athletics, Fencing, Intimidation, Warfare)
Athletics: 3+4=7
Brawl: 2+4=6
Empathy: 2+2=4
Fencing (German): 5+4=9
Intimidation: 4+2=6
Linguistics: 1+2=3 (Deutsch, Französisch)
Ride: 1+3=4
Stealth:2+3=5
Warfare: 1+2=3
Fencing Styles
Style Disarm Feint Parry Thrust Slash
German –1 –1 +1 X +1
Talents
Flurry 2x Attacke mit jeweils-2
Ressources
Follower 0 (Knut)
Talisman 0 (Rosenkranz)
Flaws
Depressed
Experience
Willpower 1→2: 10XP
Ride 1: 2XP
Linguistics 1: 2XP
Stealth 1: 2 XP
Stealth 1→2: 4XP
Robust: 15XP
Schnellziehen 15 XP
Flurry 2 15XP
-————-
65XP Gesamt | 0XP frei

Bio:

Auf anraten meines Lehrmeisters Jaques beginne ich dieses Tagebuch, um meinen Geist auf der langen Reise nach Paris beschäftigt zu halten und mich nicht in trüben Gedanken zu verlieren, wenn er nicht da ist um mir den ein oder anderen Klaps auf den Hinterkopf zu geben. Oh Gott, ich glaube tatsächlich das ich diesen französischen Bastard wirklich vermisse.

Maria hat mich einmal gefragt warum ich mein Leben mit der Klinge bestreite, statt als hamburger Küfer wie mein Vater und meine Brüder. Diese Frage kann ich heute genauso schwer beantworten wie damals, als Maria noch mein Lager geteilt hat, statt in der Erde Magdeburgs zu verrotten. Nicht einmal die Bluthochzeit hat sie mehr miterlebt. Die Beute hätte ihr gefallen. Vielleicht war es Abenteuerlust, vielleicht der Glaube, oder die Aussicht auf reiche Beute die mich erst zu den Söldnern und dann in die Armee von Wallenstein trieben? Warscheinlich etwas von allem, aber auch noch etwas anderes. Ich glaube da ist etwas dunkles in meinem Herzen, eine düstere Kraft die sich am Leid labt. Und warum dann nicht das Leid der Ketzer? Vielleicht kann ich mir so einen Platz im Himmel erstreiten, wie die Priester es versprechen? Es wäre schön dort meine Frau wieder zu sehen.
Doch das sind düstere Gedanken und ich sollte Pergament und Tinte nicht weiter damit verschwenden.
Wer hätte Gedacht das ich, ein Soldat des Kaisers, 38 Jahre alt, und davon die letzten 10 Jahre im steten Streit wieder die protestantischen Ketzer auf deutschem Boden, schließlich der Lehrling eines französischen Katholiken werden würde, der nicht nur auf seiten der Lutheraner kämpft, sondern auch noch ein Ritter des Tempels und ein Bestienjäger ist?

Heute hat Knut ein Schaf angeschleppt. Ich will gar nicht wissen wo er es her hat. Da er meinem Blick so schuldbewußt ausweicht, will ich auch nicht darüber nachdenken was er der Kreatur angetan hat, bevor er sie briet. Wenigstens ist es etwas warmes zu essen.

Ist fast wie bei der Armee. Stetiges marschieren, nur dieses mal nicht zu einem neuen Kampfplatz sondern zu Jaques Orden in Paris. Er meinte dort würden sie mich in die Geheimnisse einweihen und mich aufnehmen, damit ich wirklich lerne wie ich es den Dienern des Satans zurückzahlen kann, was damals mit meinen Männern passiert ist als wir uns getroffen haben. Wir lagen im Winterlager. Der verdammte Schnee und die kälte sorgten dafür das wir nicht kämpfen mussten, und sie verhinderten auch den schlimmsten Gestank im Lager. Er verhinderte aber nicht das “etwas” eindrang um sich am Fleisch meiner Kameraden zu laben. Ohne Jaques, der die Bestie seit Tagen verfolgte, wäre auch ich dort gestorben. Aber Gott hat wohl noch Pläne mit diesem Sünder. Jaque brachte mir ein paar Dinge bei. Aber kaum Antworten, als eher nur neue Fragen. Er sagte, bei seinen Brüdern und Schwestern?! Ernsthaft Frauen?! Sollte ich mehr erfahren. Ich bin gespannt auf diesen großartigen Orden. Einen Brief hatte er jedenfalls schon ausgesendet, bevor ich mich noch von meinen Wunden erholt hatte.

Sind nun über die Grenze in Frankreich. Hatte beinahe ein Duell mit einem parfümierten Perückenkopf der meinte mein Knecht hätte seinen Pudel gestohlen. War ziemlich geschockt als ich das Großschwert als Waffe festlegte und nahm Abstand von seiner Forderung. Mißverständnis. Knut beteuert seine Unschuld, aber sein neues blaues Lederarmband mit dem Messingschild “Fiffi” macht mich misstrauisch.

Ich habe heute Marias alten Rosenkranz in meiner Tasche wiedergefunden. Knut muss ihn doch eingepackt haben. Gott im Himmel, ich vermisse meine Frau. Werde ihn von nun an am Herzen tragen.

Wir sehen nun Paris vor uns liegen. Was für ein Moloch! Wie soll man dort nur einen bestimmten Menschen finden? Glaube mittlerweile das ganze war ne dumme Idee. Schuld hin oder her.

Hans Richter

Régime Diabolique Orok