Régime Diabolique

Ritter und Raben

(1. Spielsitzung, 3. März 2013)

1. Teil: Die Ritter des Heiligen Michael

  • Vier der SCs (Bellevie, Henri, Jean-Luc, Renard) erhalten unabhängig voneinander einen Brief mit der Aufforderung, sich in der Kapelle St. Michel in der alten Concièrgerie einzufinden, um mehr über ihr Erbe und die Gefahr zu erfahren, in der sie sich befinden. Bei allen siegt letztlich die Neugier, und so finden sie sich kurz vor ein Uhr nachts in der kleinen Kirche ein.
  • Bellevie findet heraus, dass ihr geerbter Ring einen Geheimmechanismus in der Kapelle öffnet. Eine Geheimtür öffnet sich und gibt den Weg in die Tiefe frei.
  • In einem verborgenen Raum unterhalb der Kirche trifft die Gruppe zwei maskierte Fremde. Der eine schweigt beharrlich, während der andere sich als “Bibliotecarius” und somit als Absender der geheimnisvollen Briefe vorstellt. Er konfrontiert die Gruppe mit zahlreichen Informationen, die nur schwer zu glauben sind:
    • Die Vorfahren der SC waren allesamt Mitglieder eines Geheimordens des Heiligen Michael, der das Böse und die Mächte der Dunkelheitbekämpft.
    • Zu diesen Mächten gehört die Schule der Nacht – Nachfahren des Massenmörders und Schwarzmagiers Gilles de Rais, die gerade einen Angriff gegen das Hauptquartier des Hospitalerordens geführt haben und dabei zahlreiche geheime Mitglieder des Michaelordens getötet haben. Der Orden ist durch die schweren Verluste in seiner Existenz bedroht und greift nun nach jedem Strohhalm, um die Reihen aufzufüllen – gerne auch mit den SCs.
    • Dass der Bibliotecarius davon berichtet, dass der Überfall auf den Hospitalerorden womöglich durch einen Werwolf unterstützt würde und dass zu den Dienern des Bösen durchaus auch leibhaftige Dämonen gehören, untergräbt seine Glaubwürdigkeit etwas, aber die SC entscheiden sich dann doch (jeder aus seinem Grund), den Orden zu unterstützen.
  • Durch das Trinken von Wein aus einem offenbar geweihten Pokal (“Das Blut Christi”) werden die SC zugleich initiiert und geprüft; der zweite Mann im Hintergrund scheint bereit, jeden zu töten, der die Probe nicht besteht. Es gibt aber keine Probleme, und am Ende gibt sich der Unbekannte (Hans) ebenfalls als neues Mitglied des Ordens zu erkennen.
  • Nun können die ersten Schritte geplant werden. Es gibt zwei mögliche Wege, die unmittelbar sinnvoll erscheinen:
    • Entweder könnte man den Großmeister Renard de la Salle aufsuchen, der sich derzeit in einem Kloster nördlich von Paris verborgen hält. Dieser ist Hüter vieler Geheimnisse des Ordens und Träger des Schlüssels zum Heiligen Arsenal, gewissermaßen der Waffenkammer der Organisation.
    • Oder man könnte Henri dabei unterstützen, seinen geerbten Ring zurückzugewinnen, der ihm bei einem Tête-à-tête von einer jungen Dame entwendet worden ist.
  • Die Gruppe entscheidet sich für ersteres, man trifft noch schnell ein paar Reisevorbereitungen und macht sich dann wenig später mit Bellevies Kutsche auf den Weg nach Norden.

2. Teil: Die Diener des Raben

  • Auf dem Weg nach Norden fällt ein Rabe auf, der regelrecht in die Kutsche hineinzustarren scheint. Ein zweiter Rabe, der sich anschickt, ähnliches zu tun, wird kurzerhand vom Himmel geschossen; eine nähere Untersuchung ergibt aber nichts Besonderes.
  • Die Gruppe erreicht ein verkommenes Gasthaus (“La Poule Bleu”), das geschlossen ist und unter dessen Dach einige Raben hausen. Eine nähere Untersuchung zeigt, dass in den Stellen acht Reitpferde stehen, und als sich Hans hineinschleicht, findet er nicht nur Rabenfedern und Rabenklauen, sondern auch blutgetränkte Verbände. Im Inneren des Hauses scheinen Männer zu schlafen. Die Gruppe entscheidet sich, das Gasthaus rasch hinter sich zu lassen.
  • Die Gruppe erreicht das Kloster und findet rasch Spuren eines barbarischen Überfalls. Die Mönche sind gekreuzigt worden, Raben und Krähen haben sich über die Leichen hergemacht. In der Kirche sind die Wände mit Blut beschmiert, es steht zu lesen “Meister Le Rais, deine treuen Schüler baden heute im Blut deiner Feinde” sowie “Bibliothekar, du bist der Nächste”. Hier findet die Gruppe den Abt, der rituell geopfert worden zu sein scheint, und den gesuchten Chevalier de la Salle, den man mit zertrümmerten Gelenken am Kirchenkreuz aufgehängt hat. Der Mann lebt (noch eben so) und stößt hervor, dass “der Rabe” nun im Besitz des Schlüssels sei. Noch bevor er weiter behandelt und befragt werden kann, erhebt sich der (eindeutig tote) Abt plötzlich vom Altar… Cliffhanger!
View
Rabenbilder

(2. Spielsitzung, 14. April 2013)

Böse Bilder

  • Die Gruppe kämpft den lebenden Leichnam des Abtes mit Waffengewalt nieder. Der Chevalier wird notdürftig versorgt, dann heben Hans und Renard ein falsches Grab für ihn aus und begraben dort die Leiche eines erschlagenen Mönches.
  • Derweil untersuchen die anderen das Kloster. Auffällig sind zwei Gemälde von hoher Kunstfertigkeit. Eines stellt einen Raben dar, das andere ist eine Perversion der bekannten Szene, in der der heilige Michael gegen den Drachen (= Satan) kämpft. Nur dass der Drache hier einen Rabenkopf bekommen hat und den Kampf gewinnt, indem er dem Erzengel das Herz herauspickt (eine unübersehbare Parallele zur Todesursache des Abtes).
  • Chevalier de la Salle wird danach auf einer Trage mitgenommen, ebenso seine Bücher, die die Gruppe aus seiner Zelle geborgen hat.
  • Eigentlich wollte die Gruppe in der “Poule Bleu” die Mordgesellen und ihren Anführer, den Raben, stellen. Doch die sind inzwischen ausgeflogen und haben nur ein paar ruinierte Wirtsleute zurückgelassen, die gerade dabei sind, einen der Söldner zu begraben, der verwundet zurückgelassen wurde und den sie nach eigener Aussage eigenhändig erschlagen haben. Auch er trug Rabenfedern und -klauen bei sich, und auch in der Wirtsstube findet sich ein frisches Gemälde, auf dem ein Rabe ein Tatzenkreuz durchhackt. Aber immerhin weiß der Wirt zu berichten, dass die Söldner ihren Anführer “Corbeau” (Rabe) nannten, dass sie ihn fürchteten und dass der Mann italienisch “oder so etwas” sprach.

Zwischenspiel

  • Da die Gruppe vorerst keine Pferde hat, kann sie den Mördern nicht nachsetzen. Erst, als die eigene Kutsche vereinbarungsgemäß zurückkehrt, kann man sich auf den Rückweg machen. Es rechnet aber keiner mehr damit, dass eine Verfolgung der Söldner jetzt noch Sinn machen würde, daher entschließt man sich, zunächst den schwer verletzten Ordensritter in Sicherheit zu bringen. Die Wahl fällt auf das Anwesen von Marie de Chevallier, einer Tante von Bellevie, das sich einige Tagreisen von Paris entfernt befindet.
  • Nach der Rückkehr nach Paris geht man verschiedenen Spuren nach. Am Vielversprechendsten scheint eine Dame zu sein, die Bellevie vor kurzem erzählte, dass sie im Besitz eines wahrlich gruseligen Rabengemäldes sei. Dies klingt nach einer guten Quelle, um den Namen des Künstlers zu erfahren, doch leider ist die Dame inzwischen verstorben – sie ist vom Balkon gesprungen, nicht ohne sich selbst zuvor die Augen ausgestochen zu haben…
  • Renard untersucht die Bücher des Chevaliers und findet dort im Kapitel über die Gründung des Templerordens (1118 n.Chr.) die Notiz “Eröffnung des Heiligen Arsenals”.
  • Die Gruppe platziert einen Bericht und eine Warnung in den toten Briefkasten in der Kapelle St. Michel. Als Antwort wird Hans von einem gewissen Hasim kontaktiert, der ihn einst auch schon zur Kapelle geführt hat. Hasim (obschon Muselman) scheint ein Kontaktmann des Bibliothekars zu sein und erbietet sich, Augen und Ohren offen zu halten.

Kunstmäzene

  • Wir erfahren, dass sich ein Rabengemälde, das auf unsere Beschreibung passt, im Besitz eines gewissen Olivier Doucet, Baron Montereau, befindet. Bellevie organisiert Einladungen für uns fünf zu einem seiner Feste.
  • Dort bekommen wir das Bild tatsächlich zu Gesicht, und Bellevie fällt unter seinen hypnotischen Einfluss. Auch der Baron selbst wirkt nicht unbeeindruckt, und seine Frau scheint das Gemälde regelrecht zu fürchten. Auf die Frage, woher er das Bild hat, fällt der Name von Francois Fournier, Baron du Reims, bei dem noch weitere Fäden zusammenzulaufen scheinen:
    • Jean-Luc wurde vor wenigen Wochen vom Baron auf eine Jagd eingeladen, wo man versuchte, ihn zu ermorden. Der Täter, der beim Anschlag nicht bei Sinnen war, konnte sich hinterher an nichts erinnern.
    • Henri wurde vor wenigen Wochen der Michaelsring gestohlen. Täterin war dabei die Cousine des Barons, die ihn in eine “pikante Situation” gelockt, ihn dann betäubt und beraubt hat.
  • Wir belauschen ein Gespräch zwischen dem Baron du Reims und seinem Diener, in der er ihn anweist, seinen “Gast” zu informieren, dass die Leute, für die er sich interessiert, hier sind.
  • Kurz darauf kommt es zu einem kurzen Gespräch mit dem Baron du Reims, in dem Bellevie alle Register ihres Salonlöwinnenkönnens zieht. Wir werden eingeladen, den Künstler (ein Mann namens Domitru, der aus Siebenbürgen stammt) persönlich kennenzulernen. Der Maler sei aber sehr scheu, und der Baron gibt sich alle Mühe, uns zu einem Treffen in seinem Haus zu überreden. Da niemand in der Gruppe daran zweifelt, dass es sich in Wahrheit um einen Hinterhalt handelt, wird der Treffpunkt stattdessen an einen öffentlichen Ort – eine Gaststube mit deutscher Küche – verlegt.
View
Des Raben Tod

(3. Spielsitzung, 19. Mai 2013)

Reinigende Flammen

  • Die Gruppe (ohne Jean-Luc, der derweil seinen verschwundenen Lakaien sucht) bricht noch in der gleichen Nacht in das Hôtel des Barons Montereau ein mit dem Ziel, das Gemälde Domitrus zu zerstören. Sie wird Zeuge eines Streits zwischen dem Baron und seiner Gemahlin (die ihm unterstellt, sich durch das Bild nachteilig verändert zu haben) und beobachtet, wie der Baron völlig in den Bann des Gemäldes gerät.
  • Als der Baron eingeschlafen ist, schneidet Henri das Bild aus seinem Rahmen, man macht sich davon und verbrennt das unheilvolle Bildnis in einer düsteren Seitengasse.
  • Während unsere tapferen Michaelsritter tagsüber versäumten Schlaf nachholen, gerät Bellevie erneut unter den Einfluss des Bildes – sie hat Alpträume von siebenbürgischen Wäldern und wird von Aurel beim Schlafwandeln ertappt.

Ein deutsches Abendessen

  • Bellevie, Hans und Renard speisen gemeinsam mit Aurel Chevallier und einigen Anstandsdamen aus Bellevies Salon mit Francois Fournier (dem Baron de Reims), seiner Kusine Florence und dem Maler Domitru zu Abend. Man hat ein deutsches Gasthaus ausgewählt, um den Baron aus dem Haus zu locken, denn derweil hat Henri andere Pläne…
  • Henri dringt in das Anwesen des Barons ein. Es gelingt ihm, seinen Familienring aus Florences Zimmer zu entwenden. Außerdem entdeckt er das Atelier des Malers und zerstört alle Bilder und Skizzen, die er dort vorfindet. Den gesuchten Schlüssel aber findet er nicht.
  • Die Gruppe um Bellevie lockt den Maler Domitru, mehr über seine Kunst zu erzählen, und er erklärt, dass die Hauptursache für seinen Erfolg “Willenskraft und Inspiration” seien (derweil Henri gerade feststellt, dass die Farben des Malers aus gänzlich anderen Materialien gemischt werden als alles, was er kennt). Dann beschließt man, den Abend im Hause Fourniers ausklingen und sich dort das Atelier zeigen zu lassen.
  • Domitru entdeckt das verwüstete Atelier und ist fortan nicht mehr zu sprechen. Der Baron dagegen führt ein Vier-Augen-Gespräch mit Renard, in dem er recht unverblümt zugibt, von den Vorgängen (und insbesondere dem Schlüssel und dem Massaker im Kloster) zu wissen. Er kennt aber die Lage des Arsenals nicht und hofft, dass die SC ihm diese Information verkaufen würden. Die Übergriffe gegen die SC und die Mönche bedauert er und verspricht, dass er die “Übereifrigen” künftig zurückhalten werde. Wenn die SC bereit wären, ihm das Geheimnis anzuvertrauen, stünde ihnen sein Haus jederzeit offen.

Tod eines Malers

  • Die Gruppe beschließt, den Baron (mit dem Schlüssel) aus der Deckung zu locken. Dazu wird eine alte Templerhöhle bei Payens als Falle hergerichtet. Bellevie wird als Köder nach Paris zurückgeschickt, wo sie de Reims um Hilfe anfleht – wenn er nur ihre Alpträume beenden könne, würde sie ihm den Weg zum Arsenal weisen! Der Baron schluckt den Köder und macht sich sofort gemeinsam mit Domitru, einigen Anhängern und zwei Hunden auf den Weg nach Norden.
  • Während das Kampfesglück anfangs gegen die Gruppe zu sprechen scheint (sowohl Hans als auch Renard werden gleich vom ersten gegnerischen Angriff lebensgefährlich verletzt), gelingt es letztlich doch, Domitru zu töten und seine Anhänger auszuschalten.
  • Der Baron de Reims verhandelt verzweifelt um sein Leben, er schiebt alle Schuld auf Domitru und stellt sich selbst als von Neugier getriebenen Mitläufer dar… Cliffhanger
View
Und nun?

(4. Spielsitzung, 30. Juni 2013)

Beratungen

  • Die Gruppe kehrt nach Paris zurück. Die beiden gefangenen Kultisten werden in den Keller gesperrt, während der Baron de Reims als “Gast” im Salon Bellevies verbleibt und bis zum nächsten Morgen zappeln muss. Die Gruppe beratschlagt über das weitere Vorgehen und entscheidet sich mit knapper Mehrheit dafür, den Baron nicht an die Justiz auszuliefern, sondern als Informanten zu benutzen.
  • Gleich zwei Vorfälle deuten darauf hin, dass in Paris derweil ein Vampir umgeht – wenn man derlei denn glauben würde…
    • Man trifft Jean-Luc wieder, der am Abenteuer in Payens nicht beteiligt war, weil er seinen verschollenen Diener Baptiste gesucht hat. Schließlich fand er den Diener mit Bisswunden wie von einer Fledermaus auf, und der Lakai faselt seither ununterbrochen von einer vollendeten Schönheit namens Josephine, die er unbedingt wiedersehen muss.
    • Unabhängig davon wird Bellevie bei einem nächtlichen Spaziergang von düsteren Gesellen angegriffen und von einer katzenhaften Frau gerettet, die die Männer anspringt und tötet, indem sie ihnen das Genick bricht.
  • Beim Verhör am nächsten Morgen gibt sich Francois Fournier recht kooperativ:
    • Die Namen der noch fehlenden Meuchler kennt er nicht oder nur oberflächlich, aber er will sich “bemühen”. Naja.
    • Für den Überfall auf das Hôtel de Durant (Sitz der Templer) macht er Domitru und seine Leute vom Zirkel des Raben verantwortlich. Allerdings haben diese nicht allein gehandelt, sondern ein seltenes Bündnis der Feinde des Templerordens bewirkt. Insbesondere Le Dragon Rouge, ein weiterer schwarzmagischer und satanistischer Zirkel der Schule der Nacht, wird in diesem Zusammenhang erwähnt. De Reims erwähnt auch, dass die Zirkel sonst (bis auf die Lehren des Gilles de Rais) wenig miteinander gemein hätten und einander vielmehr alles neiden würden, wie es eben in der Natur des Bösen sei.
    • Auf Nachfrage gibt der Baron auch zu, ein Buch über die Schwarzen Künste zu besitzen, das ihm Domitru übergeben habe. Er erklärt sich bereit, dieses Buch sowie alle anderen Besitztümer des Hexers an die Gruppe zu übergeben.
    • Renard lässt de Reims wissen, dass für den Fall, dass einem Gruppenmitglied etwas zustoßen würde, ein Brief mit “gewissen Namen” bei der Inquisition landen würde. Der Baron nimmt diese Drohung ernst genug, die Gruppe fortan unter seinen Schutz zu stellen und ihr sogar Leibwächter anzutragen (denen natürlich niemand traut).

Das Arsenal

  • Renard untersucht den “Schlüssel” zum Arsenal, bei dem es sich in Wahrheit um ein Medaillon mit einem Tatzenkreuz und der Jahreszahl 1291 handelt. Er weist darauf hin, dass im Jahre 1291 der Templer-Großmeister Guillaume de Beaujeu bei der Verteidigung Akkons fiel. Im gleichen Jahr wurde der Templerschatz aus Akkon evakuiert.
  • Eine Untersuchung der Kapelle St. Michel ergibt Hinweise, dass die Besitztümer des Ordens (und evtl. mit ihnen das Arsenal) nach Paris verbracht worden sind.
  • Der Versuch der Gruppe, die ehemalige Templerburg zu durchsuchen, scheitert aber an der Paranoia der Hospitaler, in deren Besitz sie sich inzwischen befindet. Die Suche nach dem Arsenal muss daher vorläufig mangels konkreter Hinweise verschoben werden.

Gerüchte

  • Die gefangenen Kultisten werden der Kardinalsgarde übergeben. Am Ende wird es wohl kein geringerer als Richelieu sein, der darüber entscheidet, ob sie der weltlichen oder der geistlichen Gerichtsbarkeit übergeben werden (oder straffrei ausgehen). Bei der Übergabe schnappt die Gruppe auch das Gerücht auf, dass ein hochrangiger italienischer Inquisitor derzeit in der Stadt weilt.
  • Renard macht sich – begleitet von schweren Gewissensbissen und zahlreichen Gebeten – daran, das Zauberbuch zu studieren. Darin sind Rituale zur Beschwörung von Dämonen (u.a. auch eines Krähendämons), zur Erhebung der Toten und zur Beeinflussung von Menschen beschrieben, die die Ereignisse der letzten Wochen erklären können.
  • Hans trifft sich mit Hasim und erfährt von ihm weitere Gerüchte:
    • In Paris werden immer wieder blutleere Leichen gefunden. Der alte Feind des Ordens, die Vampire, sollen wieder unterwegs sein.
    • Der verrückte König – ein Gespenst des Gefängnisses in der Conciergerie, das scheinbar Besitz von Gefangenen ergreifen und Wächter töten kann – hat angeblich einen Priester getötet, der von Ratten zerfressen am Seineufer gefunden wurde.
    • Auf dem Markt von Les Halles soll es ein Kind geben, das mit den Engeln sprechen kann. Die Inquisition ermittelt bereits.

Auf der Suche nach Josephine

Henri und Baptiste machten sich auf die Suche nach Josephine in einem der schlechteren Viertel von Paris, in dem es jede Menge Damen für ein paar schöne, aber käufliche Stunden gab. Jean-Luc gab als Schatten entsprechend Deckung. Er bemerkte nach einiger Zeit eine Gestalt auf den Dächern, die scheinbar der Gruppe folgte. Er wollte seine Position aber nicht aufgeben und hing weiter an Henri und Baptiste, die davon nichts bemerkt hatten. Nach einiger Zeit wurde Henri aber eines anderen Verfolgers gewahr. Ein Mann gekleidet mit langem Mantel und Schlapphut schien ihnen zu folgen. Henri zog Baptiste in eine Seitengasse und tatsächlich: auch hier folgte der Mann, blieb aber am Eingang stehen und beobachtete anstatt unserer zwei Helden nur die Dächer. Henri stellt ihn zur Rede und die Gestalt leugnete die Verfolgung, wobei eine Hand immer an einer verborgenen Waffe zu hängen schien. Beim Vorbeigehen berührte er Henri mit einem kalten metallenen Gegenstand an der Hand, so das ein Siegelabdruck wie bei einem Stern zurückblieb. Dieser Verschwand nach kurzem Reiben der Haut aber wieder.

Henri und Baptiste wollten schon die Suche aufgeben, als Henri doch noch auf einem der Nachbardächer ein Geräusch wahrnahm. Schnell zog er sich als geübter Fassadenkletterer aufs Dach und nahm die Verfolgung auf. Er sah Josephine von weiten, sprang über eine Lücke zwischen zwei Hausdächern und stellte diese dann. Er erklärte, dass er im Auftrag von Baptiste hier war und bedankte sich auch für die Fürsorge mit der Bellevie beschützt wurde. Josephine erklärte, dass sie Baptiste bereits gesagt hatte, dass er sie vergessen solle. Auf die Frage, ob sie einzigartig sein bzw. allein, bejahte sie dies. Sie sei zwar ein Geschöpf der Nacht, aber nicht unbedingt der Dunkelheit. Danach trennten sich die Wege der beiden.

Les Halles

  • Von den verschiedenen Möglichkeiten, den Kampf gegen das Böse zu führen, entscheidet sich die Gruppe zunächst für die Suche nach dem Kind, das in Kontakt mit den Engeln steht – einfach um der Inquisition zuvorzukommen, falls dies überhaupt noch möglich ist.
  • Erste Erkundigungen in Les Halles ergeben, dass die Inquisitoren bereits dort waren. Das Kind haben sie wohl nicht gefunden, es ist aber seither (verständlicherweise) von der Bildfläche verschwunden.
View
Auf der Suche nach dem Kind

(5. Spielsitzung, 14. Juli 2013)

In den Kanälen unter der Stadt

  • Hans, Jean-Luc und Henri fragen sich in der Markthalle von Les Halles durch und geraten schließlich an einen Informanden, der sie zu dem Knaben führen will. Renard stößt wieder zur Gruppe, und gemeinsam steigt man unter kundiger Führung in die Kanäle unter der Stadt. Leider hat der Führer nichts Gutes im Sinn und bringt unsere Neu-Templer in eine Höhle, in der leibhaftige Ghule hausen. Auch einer der verbleibenden Kultisten hält sich hier auf und hetzt die Ungeheuer auf die Gruppe. Letztlich können diese aber der überlegenen Schlagkraft von Hans’ Zweihänder wenig entgegensetzen. Am Ende weichen die letzten Ghule zurück, und es gelingt der Gruppe, den Kultisten zu stellen und zu töten. Durch den Keller einer Kneipe gelangt man zurück in die Stadt, ohne in der Suche auch nur einen Schritt weitergekommen zu sein.

Von Fechtmeistern und Schneidern

  • Die Gruppe ist etwas ratlos und trifft sich mit Hasim, der im Wesentlichen wiederholt, was schon Hans erzählt hat. Allerdings hat er in Erfahrung gebracht, dass die Frau, die den Knaben versteckt hat, eine Schülerin der Akademie Scarlotti namens Leonie ist.
  • Unsere Helden marschieren also geradewegs zur Schule Scarlotti und werden auch gleich beim Meister persönlich vorstellig. Es gelingt ihnen, den Fechtlehrer von der eigenen Redlichkeit zu überzeugen (indem sie ziemlich unkreativ einfach die Wahrheit erzählen). Nachdem sie einen Eid auf den Heiligen Michael geschworen haben, dem Kind nichts zu tun, erfahren sie, dass sie sich besagte Schülerin beim Schneider Monet in der gleichen Straße verborgen hält. Man empfiehlt ihnen, nach Henri zu fragen. Um einen Spion der Inquisition abzulenken, der vor dem Haus herumschleicht, stürzt sich Meister Scarlotti dann auch gleich äußerst spektakulär aus dem Fenster und eilt über die Dächer der Stadt davon.
  • Die Gruppe wird beim Schneider Monet vorstellig und trifft dort im Keller den Tränkeverkäufer (Alchimist?) Henri. Nachdem man auch ihn von der eigenen Aufrichtigkeit überzeugen konnte, stellt sich heraus, dass Leonie und der Junge (Thierry) sich die ganze Zeit in einem Geheimraum zu seinen Füßen versteckt gehalten haben. Leider kommen just in dem Moment die Truppen des Inquisitors herbeigeeilt, und die Gruppe machen sich ein paar Feinde für die Zukunft. Die Garde des Inquisitors hat jedenfalls keine Hemmungen, gleich das Haus (mitten in der Stadt!) anzuzünden, die Gruppe kann aber Henri, Leonie und Thierry retten und in Bellevies Salon bringen.
View
Merkwürdiges in Saint-Agnan
(6. Spielsitzung, 11 August 2013)
  • Nach der nächtlichen Flucht aus dem Haus des Alchemisten, schlugen sich die angeschlagenen Recken durch das nächtliche Paris bis zum Salon von Bellevie. In ihrer Begleitung waren der junge Thierry, sowie seine Beschützerin.
  • Währenddessen hatte Bellevie einen Brief ihrer Tante erhalten. In diesem war ein kurzer Bericht über die Verfassung des kranken LaSalle zu finden. Außerdem gab es Hinweise auf seltsame Ereignisse in Saint-Agnan.
  • Zwischenzeitlich erschien außerdem noch der Diener des Barons, der sich nach dem Wohlbefinden der Gruppe erkundigte und erneut die Hilfe seines Herren anbot. Aufgrund dieses freundlichen Angebots wurde er damit beauftragt sich etwas genauer über die Vorkommnisse in der Bastille zu informieren.
  • Der Baron Reims offenbarte außerdem die Identität des vermutlich letzten Mitglieds des Zirkels des Raben, bei dem es sich wohl um einen gewissen Raphael Lévesque handeln muss, einen Mann mit bernsteinfarbenen Augen und einem fehlenden Ohr. Lévesque wurde angeblich etwa vor einer Woche in der Nähe von Paris gesichtet, wo er die bekannte Zigeunerwahrsagerin Madame Lavinia aufgesucht haben soll.
  • Nach einer kurzen Besprechung wurde die Entscheidung getroffen gemeinsam nach Saint-Agnan zu reisen. Zunächst in der Hoffnung, dass der junge Thierry LaSalle helfen können, aber auch um den jüngsten Ereignissen auf die Spur zu kommen.
  • Im Dorf wurde die Gruppe von schlechtem Wetter erwartet, selbst bei Tag war es hier dunkel und es schüttete wie aus Eimern. Am Anwesen von Bellevies Tante angekommen, wurde man mit viel Vorsicht durch den Hausdiener begrüßt.
  • Es wurde von einem seltsamen Mann berichtet, der sich nach LaSalle erkundigt hatte und auf den die Beschreibung Lévesques zutrifft. Nachdem ihm diese Auskunft verweigert wurde begannen die merkwürdigen Ereignisse in dem kleinen Dorf. Das Wetter wurde schlechter, zahlreiche Raben beobachteten das Anwesen und eine Wolfsgestalt wurde zwischen den Häusern gesichtet. Nach und nach verschwanden sogar die Hunde aus dem Dorf.
  • So fühlte sich die Gruppe wieder einmal in die Ecke gedrängt und entschied sich diesmal zur Flucht nach Vorne. Es wurde zur Jagd auf den Wolf geblasen, alle Spieler schlossen sich dieser an, während Thierry mit Wächterin ebenso wie Tante und Hausdiener im Anwesen zurückblieben.
View
Der Werwolf von Saint-Agnan

(7. Spielsitzung, 8. September 2013)

Der Wolf im Wald

  • Die Gruppe macht sich auf den Weg in den Wald, nicht ohne sich mit einigem Silberbesteck aus den Beständen von Tante Bernadine bewaffnet zu haben. Schließlich ist man sich fast sicher, dass Levesque der Werwolf ist, von dem im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Ordensquartier die Rede war. Natürlich ist es auch Vollmond…
  • Im Wald findet man die Spur eines Wolfes, der bald in Sichtweite kommt und die Gruppe regelrecht zu führen scheint – immer in Sichtweite, manchmal wartend, so als wolle er sich versichern, dass unsere Helden ihn auch nicht aus den Augen verlieren.
  • Er führt die Gruppe zu einer Klosterruine im Wald. Spuren führen in eine Krypta, in der einige Mönche bestattet sind. Während die Gruppe noch nach Fährten sucht, wird der Zugang von Ranken verschlossen, die schneller nachwachsen, als sie durchgehackt werden können.
  • Monsieur Levesque spricht durch ein Loch in der Decke zu den SC und erklärt ihnen, dass er ihnen nichts tun werde – er wolle sie nur bis Mitternacht festhalten. Den Grund dafür lässt er offen, die Gruppe vermutet aber, dass um Mitternacht irgendeine Gefahr im Wald erwachen würde. Daher jagt man Levesque eine Kugel in den Kopf (was diesen als Werwolf aber nur kurzzeitig außer Gefecht setzt) und macht sich mit neuer Energie daran, die Ranken durchzuhauen.

Der wahre Feind

  • Schließlich gelingt es, die Krypta wieder zu verlassen. Da es nun keinen Zweifel mehr gibt, dass Levesque wirklich ein Werwolf ist, entschließt man sich, zunächst LaSalle und Tante Bernadine zu schützen. Man eilt also durch den nächtlichen Wald zurück, der sich überdies gegen die Gruppe verschworen zu haben scheint: Man bekommt Äste ins Gesicht, Wurzeln scheinen unseren Helden Beine zu stellen usw. Letztlich aber erreicht die Gruppe dennoch das Anwesen der Madame.
  • Zum Glück hat es noch keinen Angriff auf das Herrenhaus gegeben. Allerdings stellt sich heraus, dass irgendetwas mit LaSalle nicht stimmt. Zunächst ist er nicht unruhig, dann aber beginnt er zu toben. In einem lichten Augenblick verrät er Hans die Lage des Arsenals (im Tour de César in der Ordensburg), dann aber verwandelt er sich vollends in einen Werwolf. In Monstergestalt erweist sich der eigentlich verkrüppelte LaSalle als wieder voll beweglich und überaus gefährlich. Versuche der Gruppe, ihn unblutig auszuschalten, scheitern kläglich, so dass ihnen am Ende nichts anderes übrig bleibt, als ihn zu töten. Ein Gefühl des Triumphs will sich nicht einstellen – allen ist klar, dass er einer der Guten war und dass er am Ende trotzdem zu einem Werkzeug des Bösen geworden ist.
  • Nachdem man LaSalle bestattet hat, macht sich die Gruppe zur Rückreise bereit. Zu Bellevies Entsetzen verkündet Tante Bernadine, dass sie mitkommen wolle – zum einen sei sie ja hier auf dem Lande offenbar ihres Lebens nicht mehr sicher, zum anderen müsse ja jemand ein Auge auf Bellevie haben…
View
Zwischenspiel mit halber Gruppe

Die Gruppe reist mit der Kutsche nach Paris zurück. Bellevie bringt die Tante ins Anwesen ihres Bruders. Was macht man mit Leonie und Thierry ? Wir bringen sie bei Bellevie unter. Wir beschliessen uns etwaigen Verfolgern zu entledigen, unsere Sachen auszubessern und dann wieder zur zehnten Stunde in Hans Gasthaus (Le Pendu) zu treffen. Jeder hat in der Zwischenzeit einen Brief vom Baron bekommen und findet diesen daheim vor. Es handelt sich um eine persönliche Einladung (kein Standard Brief) zu einer Gala am morgigen Abend. Der Anlass ist dessen Geburtstag. Wir haben das Gefühl er will uns nicht wirklich dabei haben, da er uns im Brief die Absage quasi in den Mund legt. Auf dem Weg ins Gasthaus finden wir keine Spitzel oder Verfolger – seltsam, selbst der Baron scheint keine Leute mehr aus uns angesetzt zu haben. Wir beschliessen gerade deshalb die Einladung anzunehmen. Im Gasthaus diskutieren wir über die offenen Enden. Der König in der Bastille, die Blutschmatzerin, ein Unterschlupf für Thierry und die Zigeunerin sind die offenen Enden und Eckpunkte unserer Diskussion. Wir beschliessen heute noch die Zigeunerin aufsuchen. Nach einigem Umhören in der Gaststube finden wir tatsächlich Hinweise auf das Zigeuner Lager. Ausserhalb von Paris, ein wenig östlich, sollen sie lagern auf einem Hügel. Mit einer Mietkutsche machen wir uns auf den Weg. Im Zigeuner Lager suchen wir nach Madame Lavinia und besuchen sie in ihrem Wohnwagen, der am Rande des Lagers steht. Merkwürdige Kerzen(komischer Geruch) brennen in ihrem Wagen. Eine grosse Frau mit dunklen Haaren und Augen, in Rot gekleidet erwartet uns. Sie ist eine beeindruckende Persönlichkeit. Auf ihrem Tisch hat sie Tarot Karten ausgebreitet. Sie empfängt uns mit den Worten „ Man hat mir Euren Weg gezeigt“ und hält uns eine Karte mit „Le Pendu“-dem gehängten Mann, der auch der Name unseres Gasthauses ist, hin. Bei näherem Betrachten stellen wir fest, dass sie die 40 schon lang überschritten hat. „Ich habe viele Dinge gesehen, unter anderem das heute Nacht etwas Aussergewöhnliches geschieht – etwas mit dem Ihr zu tun habt.“, fährt sie fort. Henri bittet sie mit der Show aufzuhören und fragt, ob sie eine Person kennt, „die mit dem Mond in Verbindung steht“ und was dieser von ihr wollte. Sie berichtet, dass viele sie aufsuchen um mit der Geisterwelt in Kontakt zu treten. Sie berichtet, dass Sie den „Wolf“ das letzte Mal des Platzes verwiesen hatten. Dieser Mann wollte die Linien und Gesetze der Zigeuner überschreiten, er wollte vom „Fluch des Mondes“ betroffen sein. Er hat es geschafft den Fluch zu kontrollieren und war in der Lage sich willentlich seinem internen Tier, unabhängig von Mond und Sternen, zu öffnen. Vor zwei Wochen wollte er, dass die Zigeunerin einen Zauber spricht. Mit einer Haarlocke sollte die Zigeunerin eine Person finden. Auf der Karte zeigt sie den Wohnort der Tante von Bellevie. Die Zigeunerin bietet uns ihre Hilfe an, nachdem sie vom Tod des Wehrwolfs erfahren hat. Sie berichtet weiterhin von einem „Wahr“-Traum. Sie sah die Toten, kaltes graues Fleisch, eine Hand, die durch Erde und Geröll grub, sie streckte sich nach langer Arbeit dem Sternenhimmel, dem Himmel über Paris entgegen. Dieser Sternenhimmel gleicht dem heutigen Himmel und irgendetwas, nichts Gutes, ist an die Erde gekommen. Die Schärfe und Genauigkeit der Sterne lassen die Zigeunerin an diese Vision glauben. Sie spürte Zorn und hatte das Gefühl „es sucht nach etwas“. Ihre Träume haben sich verändert seit sie in Paris lebt. Das Böse ist hier besonders stark und etwas zieht weiteres Böses an. Etwas sitzt mitten im Herzen von Paris und ist schlimmer als an jedem anderen Ort, den die Zigeunerin bereist hat. Es gibt auf ihrer Welt nichts Vergleichbares. Wir können die Zigeunerin kontaktieren als Hilfe in der Zukunft. Hans fragt noch nach der Geschichte vom „König in der Anstalt“, aber das sagt ihr nichts ausser das es eine Pariser Stadtlegende ist. Beim Verlassen des Wagens fällt uns Lu, der Kutscher des Barons auf, der gestikulierend mitten im Zigeunerlager steht. Er sieht ertappt aus. Uns fällt auf, dass der Kutschermantel an manchen Stellen aufgerissen ist, ja regelrecht zerrissen. Wenn er sich bewegt, dann scheint er schmerzerfüllt zu sein. Er hält sich die Seite. Nach einigem Gerede gesteht er, dass es einen Angriff auf das Anwesen des Barons gab. Er verplaudert sich und spricht, dass „nur ein Häufchen Staub“ der Banditen aus dem Osten zurückgeblieben ist. Henri schleicht zurück, um den Kutscher noch ein wenig im Zigeunerlager zu beschatten. Er betritt direkt den Wagen von Madame Lavinia. Henri schleicht sich unter das Fenster. Sie reden darüber, dass er die Hilfe braucht von Madame Lavinia, denn die Lebenden Toten hätten den Baron heute Nacht angegriffen. Madame Lavinia scheint eine gute Bekannte des Barons zu sein. Der Baron ist sich keiner Schuld bewusst und weiss nicht, warum die Toten ihn angreifen. Es sei mittlerweile so schlimm, dass er seine Spitzel aus der Stadt abgezogen hat und um sein Anwesen postiert hat. Madame Lavinia redet etwas in einer Sprache die Henri nicht versteht, der Tisch im Wagen scheint zu wackeln und Henri hört merkwürdige Geräusche. Ein merkwürdiger, violetter Lichtschein flackert kurz auf und verschwindet dann wieder. „Ich habe sie nicht verstanden, sie sprechen eine alte vergessene Sprache aus grauer Vorzeit. Ihr habt gesagt, sie sind tot, zu Staub zerfallen, aber der Staub ist zurück in die Gräber geweht. Sie sind nicht vernichtet. Sie werden sich morgen erneut erheben. Sie suchen etwas und sie sind wütend. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann suchen sie Rache“, berichtet die Zigeunerin dem Kutscher Lu. Wir beraten und beschliessen am nächsten Morgen durch unsere Diener die Friedhöfe abklappern zu lassen, nach seltsamen Ereignissen und Geschehnissen in Sachen Gräbern. Leider finden diese nichts. Wir beschliessen dennoch nochmal nachzuforschen, da eine Horde Untoter nicht einfach durch Paris zum Anwesen des Barons marschieren kann. Wir finden heraus, dass es einen Vorfall beim Anwesen des Barons gab (wussten wir schon) . Eine Abteilung der Kardinalsgarde kam dem Baron zur Hilfe. Henri findet heraus, dass der Garten des Barons verwüstet worden ist bzw. die Dienstboten den Garten des Barons umgraben. Vielleicht wollen sie aber auch nur etwas „Besonderes“ zum Geburtstag des Barons vorbereiten. Henri hat die These, dass die Untoten vielleicht dem Garten des Barons entspringen könnten. Die Stunde der Feier des Barons naht. Wir kommen ca. 1 Stunde zu spät, da nur die unwichtigen Leute zur vorgeschlagenen Stunde kommen. Wir gesellen uns zur Hauptgesellschaft. Uns fällt das weisse und buntere Mobiliar auf. Es scheint neu zu sein. Es gibt eine Kapelle und wird getanzt. In einem Nebenraum steht ein verhülltes Buffet. Wir sehen einige vertraute Persönlichkeiten. Den Baron, der lächelnd durch das Gästemeer schreitet, seine (besonders von Henri) geschätzte Cousine, Andre de Guy (der beinahe Jean-Luc erschossen hat) in Begleitung seiner Frau und Counte de Rochefort, die rechte Hand von Kardinal Richelieu. Auch die Kardinalsgarde ist in grosser Zahl wieder zugegen. Der niedere Adel und das hohe Beamtentum sind das ansonsten vorhandene Klientel. Einige alleinstehende Damen von Stand sind auch zugegen. Besonders Hans fällt mit seinem „modischen“ Hühnerfederhut auf. Der Baron berichtet, dass er sehr froh ist, dass wir da sind. Er tut den Angriff als „Angriff des Pöbels“ ab und spricht zuerst nicht von Untoten. Darauf angesprochen spricht der Baron davon, dass er ja nun der guten Sache verschworen ist und vielleicht gerade deshalb die Mächte der Finsternis hinter ihm her sind. Es waren mehrere, vielleicht 4 oder 5, ihre Haut war grau und lederig. Sie hatten glühende Augen und sie trugen Überreste von alten und verfallenen Rüstungen. Wenn der Baron es nicht besser wüsste, dann hätten die Leichname in Deutsch gemurmelt. Sie haben sich aus dem Garten ausgegraben. Das Anwesen hat die verstorbene erste Frau des Barons mit eingebracht. Es wurde schon im letzten Jahrhundert erbaut. Es gab angeblich früher nur einen Kornspeicher, der abgerissen wurde, um Platz für das Domizil zu schaffen. Der Baron muss dann das Buffet eröffnen und geht. Uns fällt auf, dass der Baron mit diversen Damen spricht, seine Cousine mit diversen Herren und keiner redet mit dem Counte de Rouchefort.
Wir sprechen mit Andre de Guy. Ein Schrei reisst uns aus dem Gespräch. Aus dem Garten kommen seltsame Geräusche. Eine Dame kommt aus dem Garten gelaufen und fällt Hans, der an der Tür zum Garten steht in die Arme. Jean-Luc und Hans stürmen in den Garten und finden einen schwer verletzten Mann, an einem Baum im Garten liegend. Dunkle Gestalten mit blau weiss glühenden Augen kommen auf das Haus zu gestapft und im Erdboden hört man weitere Geräusche, als ob sich noch mehr Gestalten ausgraben. Jean-Luc glaubt, die Leute murmeln in Deutsch oder Englisch. Es kommt zum Kampf. Henri versucht die Menge von den Untoten und dem Kampf im Garten währenddessen abzulenken. Die Kardinalsgarde macht sich bereit. Hans und Jean-Luc kämpfen die Untoten nieder. Jean-Luc fällt auf, dass die Untoten alle ungewöhnlich gross sind. Counte Rochefort erscheint im Garten und inspiziert uns und die Szenerie.

View
Spielsitzung, 13 Oktober 2013

Bellevie hat den Schlüssel und Renards Aufzeichnungen bekommen, um das Arsenal zu öffnen. Mit ihrer Tante kommt sie ins Hotel Fournier. Als Sie ankommt befindet sich die Festgesellschaft im Tumult, die Musik hat ausgesetzt und es hat sich eine Menschentraube um den Baron gebildet. Rochefort tritt direkt auf den Baron zu und raunt ihm etwas zu. Bellevie bewegt sich die sozialen Gepflogenheiten wahrend zum Baron und beklagt sich, dass sie den Skandal des Abends verpasst hat(um Neuigkeiten zu erfahren). Der Baron beteuert einfach nur er hat mit allem nichts zu tun. Der Baron berichtet, dass seine Geburtstagsfeier von ein paar Untoten heimgesucht wurde. Bellevie läuft aufgeregt zu ihren Freunden in den Garten, nachdem sie dem Baron ein Geschenk gegeben hat. Bellevie sieht noch, wie sich eine graue staubige Masse in Nebel auflöst und sich in eine Ecke verzieht, in der die Erde aufgewühlt war. Wir berichten von den Untoten und von Rochefort, der dem Kampf beigewohnt hat. Wir beschliessen mehr über die Untoten „Schweden“ im Arsenal zu suchen. Der Baron lässt als offizielle Fassung etwas von auf aufständischen Bauern verlauten. Wir werden am gleichen Abend von einem Medikus verbunden und geheilt.
In Bellevies Salon beraten wir, wie wir das Arsenal finden können. Wir vermuten den Eingang in einem Turm im alten Templer Viertel, das zur Zeit noch von den Hospitalern genutzt wird. In der gleichen Nacht brechen wir noch auf. Im Turm brennt Licht, allerdings ist der Rest verlassen. Henri sperrt den Turm auf und geht Kundschaften. Der Turm wird als Gästehaus benutzt. Erst im Keller finden wir den Raum mit den Wandteppichen, die Szenen aus dem Leben der Templer oder Hospitalerorden zeigen. Hinter einem Wandteppich, der die Szene aus der Jahreszahl des Schlüssel zeigt, finden wir eine Einkerbung und lateinische Buchstaben.
Judas 1,9 Als der Erzengel Michael mit dem Teufel rechtete und über den Leichnam des Mose stritt, wagte er nicht, den Teufel zu lästern und zu verurteilen, sondern sagte: Der Herr weise dich in die Schranken.
Henri setzt den Stein ein, drückt ihn und bekommt einen starken Stromschlag. Wir vermuten, dass man im Text 1118. MCXVI drücken muss, weil in diesem Jahr das Arsenal gegründet wurde. Hans drückt diese Buchstaben willkürlich und der Boden versenkt sich in die Tiefe. Die Bodenplatten sind nun Treppenstufen. Es breitet sich ein riesiges Gewölbe vor uns aus, welches mit endlosen Buchreihen gefüllt ist. Es gibt grosse Waffen und Rüstungsständer mit archaischen Waffen. Es liegen bizarre Gegenständen in den Regalen. Wir finden eine Tür. Dahinter ist ein Raum mit einem Brunnen. Wir sind im Arsenal.
Wir beginnen das Arsenal zu durchstöbern. Wir finden viele Silberwaffen und Waffen aus kaltgeschmiedeten Eisen. Wir finden Spuren von La Sall. Er hat angefangen den Bestand zu restaurieren und katalogisieren. Auch wurde Abschriften von alten Werken erstellt. Wir finden ein Buch über die Geschichte von Paris und stellen fest, dass es im Mittelalter einige Wikingerüberfälle gab. Es gab im 9.-10. Jahrhundert mehrfach Wikingerüberfalle. Mehrfach hatten kurzzeitig Wikingerkoenige die Macht in der Stadt übernommen. Einige von Ihnen wurden in Grabschiffen unter der Stadt beigesetzt links der Seine. In einem weiteren Buch finden wir einen Bericht über Draughar, Untote die man hauptsächlich im nordischen findet. Es handelt sich um tote Wikingerkrieger, die besonders gierig waren und nun von Dämonen der Gier als Untote besessen sind. Sie gehen brutal gegen Grabräuber vor. Wer ein altes Wikingergrab gefunden und geplündert hat, wird von Ihnen verfolgt. Sie geben nicht eher Ruhe, bevor der Grabräuber tot ist und der Besitzt zurückgegeben wurde. Es gab mehrere Versuche sie zu bekämpfen. Dauerhaft hat man aber nichts gefunden, ausser das in allem den Templer bekannten Fällen, der Grabräuber sterben musste.
Wir wundern uns, dass nicht ein Draughar, sondern eine ganze Horde den Baron verfolgt. Hat er ihnen alles etwas gestohlen?
Auch finden wir einen weiteren Zugang durch die Unterstadt, so dass wir nicht mehr ins Templerviertel und den Turm einbrechen müssen. In der Unterstadt sehen wir relativ gute Gänge. Teilweise wieder frisch gegraben. Wir sind zuversichtlich wieder den Weg zurück zu finden. Über den Keller eines verfallenen Stadthauses betreten wir wieder die Strassen von Paris gegen Mittag.
Wir finden uns am frühen Abend wieder beim Baron ein, um ihn entsprechend zu befragen. Der Baron trägt das Geburtstagsgeschenk von Bellevie. Auf einem „Geschenketisch“ steht ein Kelch, eine wahre Antiquität. Er ist mit nordischen Runen verziert. Lou, der Diener, hat ihm den Baron als Geschenk gegeben. Der Kelch wurde gekauft von einem windigen Händler. Wir überlegen wieso eine Horde Draughar den Kelch will und nicht ein einzelner. Der Baron scheint sich sehr gut mit der Unterstadt auszukennen. Er erwähnt Koboldtunnel.
Wir beschliessen den Krug den Untoten zurück zu geben und warten im Garten. Als die Untoten sich ausgraben gibt Henri den Krug einem Untoten in die Hand zurück, doch die Untoten geben nicht nach. Der Baron scheint die Sprache zu verstehen und übersetzt: „Der König Arngrim verlangt Wiedergutmachung für die Entweihung seines Grabes. Nur Blut könne die Schuld begleichen oder er soll sich wie ein Mann zum Kampf stellen.“ Er glaubt Henri ist der Grabräuber.
Henri will sich opfern und folgt den Untoten in die Tunnel, seine Freunde folgen ihm. Henri und Jean-Luc fällt auf, dass irgendwelche Zeichen an die Wände mit Kohle, Russ oder Kreide geschmiert wurden. Ein sich häufig wiederholendes Bild zeigt etwas langes mit spitzen Zähnen und Tentakeln die aus dem Kopf kommen. Henri erinnert sich an die Geschichte vom Teufel in den Höhlen, einem Monsterwurm, welcher angeblich hier unten lebt. Warum sollte jemand aber solche Zeichnungen machen ? Beim näheren Betrachten findet Henri auch Buchstaben: „Huldigt dem Gott in den Höhlen.“
Wir kommen in eine grosse unterirdische Kammer, die wie ein Schiff aussieht. Dort sind nicht nur die Wände mit Runen bezeichnet, sondern es befindet sich ein quadratisches Gebäude in der Mitte. Die Keramik wird im offenen Eingang in der Mitte abgelegt. Sie teilen sich in Wandnischen an der Aussenseite auf und klettern in Särge aus Stein. Aus dem inneren ertönt ein Brüllen. Eine riesige Gestalt taucht im Eingang auf. Es wird kalt, ein Wind zieht auf. Die Gestalt trägt ein riesiges Schwert. An den Wänden gehen blau leuchtende Fackeln an. Wir können die Gestalt verstehen: „Ich bin Arngrimm, König von dieser Stadt“ Bellevie schnellt nach vorn und sagt, dass auch sie beteiligt war. Auch Hans tritt nach vorn.
Es entbrennt ein Zweikampf zwischen Arngrimm und Hans (nicht nach dem Kölner Kodex). Hans erringt einen würdigen Sieg. Siegreich verlassen wir die Kammer.
Wir hören beim Rausgehen durch die Gänge ein fröhliches Pfeifen und sehen eine Laterne. Die Gestalt murmelt: „Ob ich wohl wieder ein paar willige Seelen finde, die ich zu ihm bringen kann.“ Die Gruppe nimmt auch hier die Verfolgung auf und will ihn stellen. Er begrüsst uns als weitere Abenteurer der Unterstadt und lädt uns zu einem Glas Wein ein.

View
Der Teufel unter der Stadt

Spielsitzung, 20.10.2013
Gaststätte La Cloche (Die Glocke, mit grosser Kirchenglocke in der Mitte – aus Notre Dame ? – Kann bei Lokalrunde geläutet werden bzw. beim anrempeln durch Betrunkene ist eine Runde fürs Lokal fällig) Unser Bekannter Daniele hat scheinbar einen Stammplatz im Lokal. Bellevie verabschiedet sich von uns, da sie in so einem Aufzug, nach dem Ausflug in die Unterstadt, nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden will. Daniele berichtet von den Fallen der Kobolde. Gerüchten entsprechend haben die Wikinger die Kobolde als unterirdische Gräberanleger mitgebracht. Auch wenn die Wikinger schon lange weg sind, dann graben die Kobolde dennoch immer noch. Wir erklären, dass wir „Wissenjäger“ und Schatzsucher. Er spricht uns direkt auf „den Teufel in den Höhlen“ an und ob wir ihn sehen wollen? Danielle ist schon seit einiger Zeit in der Unterstadt unterwegs und sucht versteckte Schatzkammern. Der Teufel ist eine Kreatur, die schon lange existiert. Selbst die Kobolde fürchten ihn. Sie reden von ihm , wie von einer finsteren dunklen Macht, die sie verfolgt. Gegen ein Entgelt kann Daniele uns den Weg zeigen. Er bewohnt einen seltsamen Ort, einen alten Tempel und ist vergleichbar mit einem kolossalen Wurm. Sein Kopf ist ohne Augen und Ohren, nur mit merkwürdigen Auswüchsen. Der Tempel ist scheinbar älter, selbst als die keltischen und römischen Überreste. Jean-Luc und Henri bemerken eine weitere Gestalt, die aus der Richtung Unterstadt in den Gastraum kommt. Als ihr Blick auf sein Gesicht fällt erkennen sie den Fechtmeister Scalotti. Er geht eine Treppe in den ersten Stock hoch, nachdem er ein paar Worte mit der Wirtsfrau gewechselt hat. Ein paar der Gäste werfen ihm auch verstohlene Blicke zu.
Wir vereinbaren ein Treffen und die Führung zum Teufel in 2 Nächten. Als wir noch beratschlagen kommt Fechtmeister Scalotti an unseren Tisch und fragt nach Leonie. Er berichtet, dass der Inquisitor immer noch in der Stadt weilt. Er spricht uns auch auf Danielle an, welcher immer an diesem Tisch mit wechselnden Leuten sitzt, aber nie mit den gleichen. Scalotti spricht uns an, ob wir die führenden Figuren des Pariser Templerbundes wären. Die Leute vor uns waren wohl sehr verstohlen und griffen nie auf fremde Hilfe zurück.
Er fragt, ob es nicht Zeit wäre sich die richtigen Verbindungen zu besorgen und ein paar Freunde zur richtigen Zeit hätten vielleicht bei der blutigen Vergangenheit der Templer geholfen. Scalotti bietet an, diese Freunde zu vermitteln. Als Gegenleistung verlangt er etwas vom Wissen des Ordens. Er bietet uns eine Einladung zum Karneval der Schatten an, ein geheimes Zusammentreffen von allen Personen der Pariser Unterwelt, organisiert vom Bettlerprinzen. Es ist ein sicheres Treffen auf neutralem Boden. Wir bekommen direkt eine Einladung in Form eines kleinen Sackes direkt geliefert. Er enthält ein Notiz:“Mein Gruss an Leonie“ und 5 Rattenschädel, wo der Unterkiefer fehlt und kunstvoll eine Art Krone eingeritzt ist. Auf der Unterseite ist ein Datum und ein Zeichen, eine stilisierte Krone, eingetragen.
Wir Besuchen noch im Morgengrauen Bellevie, damit Hans und Henri durch den heiligen Jungen Heilung ihrer Wunden erfahren. Der Junge gibt uns noch auf den Weg, dass die Engel ihn gewarnt haben, dass unser Geist und nicht nur unser Körper durch den uralten Teufel in Gefahr sind. Leonie berichtet nochmal, dass Scalotti schon früher die Nähe zu den Templern gesucht hat, aber immer wieder von Ihnen abgewiesen wurde.
Als noch einen Segen für seine Klinge erbittet entgegnet der Junge: „Deine Klinge braucht keinen Segen, aber dein Geist braucht ihn.“ Er legt die Hände auf Hans Kopf und beginnt zu murmeln. Ein warmes und friedvolles Gefühl durchfährt diesen.
Dann verabschieden wir uns alle für diese Nacht.
Am nächsten Mittag treffen wir uns im Arsenal. Hans sucht sich eine Rüstung (mit Helm) zusammen. Die Nachforschung bringt nur heraus, dass der Teufel einer der 2 ältesten Monsterlegenden Paris ist. Er scheint sogar aus vorkeltischer Zeit zu datieren. Wir vervollständigen unsere Ausrüstung, und beschliessen uns Weihwasser zu besorgen.
Jean, Henris Lakai, wird zur Universität geschickt um einen Professor auswendig zu machen, der sich mit Pariser Geschichte und dem „Teufel unter den Höhlen“ insbesondere auskennt.
Er findet einen Professor der freien Künste, Dr. Pierre de Roche . Er lebt in einem Hotel in der Nähe der Sorbonne. In erster Linie ist er ein Philosoph, hat aber auch schon mal einen Artikel über Pariser Mythen und insbesondere den Teufel in den Höhlen verfasst. Er ist als freundlich und beliebt an der Universität bekannt. Er ist recht jung, Mitte bis Ende dreissig und gutaussehend.
Henri erklärt dem Professor, dass er einen Bilderzyklus über die Mythen Paris und insbesondere den Teufel unter den Höhlen plant. Er beschreibt Hans und Jean-Luc als seine Leibwächter und Helfer auf der Suche nach diesem. Der Professor erklärt, dass er auch einige Nachforschungen angestellt hat und auf das Werk eines Mönches gestossen ist, der ein Buch über den Stamm der Parisier geschrieben hat. Die Parisi kannten einen Gott der in der Tiefe lebte. Eine furchtbare übermächtige Kreatur, der sie Tempel tief im Untergrund bauten. Dieses Wesen hatte wohl etwas Göttliches an sich, könne Menschen für sich gewinnen und bis heute gäbe es finstere Kulte, die ihn verehren.
Der Kontrollverlust über den Geist an eine alte mächtige Entität ist eine Urangst, die in die Vorstellung über den Teufel in den Höhlen immer wieder vorkam. Welcher Wahnsinnige würde sonst so eine Wesenheit verehren….. Zum Schutz vor solchen Einflüssen gäbe es in vielen Kulturen Talismane. Heiligenverehrung, Reliquien usw. . Solche Dinge. könnten eine schützende Macht sein. Vielleicht sollte man sich an abergläubische Volksstämme wenden? Zigeuner !!!
Der Professor hat Schriftstücke mit seltsamen Schriftzeichen oder in einer seltsamen (kodierten) Sprache rumliegen, wird von Jean-Luc bemerkt.
Direkt begeben wir uns ins Zigeunerlager zu Madamme La Viennia. Sie kennt die Geschichte über den Teufel kaum, aber kann uns dennoch etwas zur Verfügung stellen, dass gegen Übernahme des Geistes hilft. Man muss nur daran glauben. Als Gegenleistung würde sie auf unsere Hilfe von Zeit zu Zeit zurückgreifen. Sie würde unsere Schuld aber nicht überstrapazieren. Gegen Geisterbeeinflussung würde sie Eichhörnchen empfehlen (???). Ihr Geist übersteigt den mancher tumber Bauern. Sie holt einen Eichhörnchen Schweif an einer Kette mit einer geschnitzten hölzernen Kugel hervor, die auch noch mit seltsamen Zeichen versehen ist. Je mächtiger die Magie, desto schneller verliert der Talisman seine Wirkung.

Endlich betreten wir am nächsten Tag die Unterstadt mit unserem Führer. Eine alte Bettlerin spricht Jean-Luc leise an er soll achtgeben, da unser Führer in „seinem“ Bann steht. Wir verlieren immer mehr die Orientierung und es wird für uns immer schwerer allein zurück zu finden. Aus der Ferne sehen wir ein violettes Leuchten. Es ist sein Nest und sind Kristalle. Unser Führer will uns nun dort verlassen.
Wir gehen weiter. Henri bemerkt in einer Ecke etwas grosses schwarzes. Die dunklen Umrisse von irgendetwas was dort liegt. Überall liegen Knochen. Hat der Teufel schon viele Opfer gefunden? Es liegt aber kein Metall oder andere Wertsachen herum. Wir finden einen Kobolds Schädel. Der Wurmliegt einfach nur da. Es scheint kein Leben in ihm zu sein. Die Tentakel scheinen so eine Art „Zähne“ zu sein. Henri hat das Gefühl etwas Majestätisches geht von der Kreatur aus. Beim zurück Schleichen merkt Henri das der Schweif des Talismans graue Strähnen hat. Hans klappert zu sehr und der Wurm wird aktiv. Ein Kampf entbrennt. Nach einem langen Kampf beendet Hans das Leben der Bestie mit einem glorreichen Streich.
Hans bricht noch einen Kristall aus der Grotte der Bestie ab und dann steigt man in die Höhe Richtung Paris.

View

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.