Régime Diabolique

Aufräumen loser Handlungsenden
Flammende Leidenschaft oder der Biss

- Wir befinden uns in einem Stadthaus des Grafen und berichten von unserem Orden. Wir bereden die Situation mit Dr. Brethel und erwähnen auch die Töchter der Medea, die nun hinter dem Doktor hinterher sind.

- Henri hat am Abend noch eine Verabredung mit Josephine. Sie bedrängt ihn von seinem Blut zu trinken, aber Henri gibt (noch) nicht nach. Er erbittet sich drei Nächte, um ein Heilmittel zu finden.

- Henris Diener Jean wird von einem Kratzen und Schaben in den Wänden wach. Es ist wie ein Hacken, als ob Stein auf Holz trifft und kommt definitiv aus unserem Vorratskeller. Jean sieht im Keller, wie die Holzdielen im Boden langsam bewegen und splittern. Henri ist schwer betrunken und jammert etwas von Josephine. Als Jean berichtet, dass etwas durch den Kellerboden gebrochen ist, nimmt Henri eine Pistole und stürmt mit Jean im Schlepptau und stürmt zum Keller. Dort findet er einen Kobold, der eine Botschaft von König Arngrimm überbringt. Er wünscht jene Streiter zu sehen, die ihn besiegten.

- Am nächsten Morgen wird Bellevie von Victor geweckt, der berichtet, dass in dieser Nacht der Prozess gegen der Baron (der Menschenjäger) statt findet. Kaum ist Victor weg, da steht am gleichen Morgen Jacques d´Aron vor ihrer Tür. Er berichtet vom verrückten König, dem Gefangenen Eric Renard, der am nächsten Morgen wegen Hexerei hingerichtet werden soll.

- Mittags trifft man sich in Henris Atelier. Jacque d´Aron kommt hinzu, nachdem Henri von seinem Vorhaben berichtet hat Josephine vom Fluch zu befreien und der Einladung des Königs Arngrimm. Wir beschließen uns der Sache mit dem verrückten König zuerst anzunehmen. Jacque berichtet, dass sich immer wieder ein Gefangener plötzlich für einen König zu halten. Jeder, der dessen Autorität anzweifelt wird getötet durch Krähen oder Rattenschwärme. Nach einigen Jahres ist es das erste mal, dass sich ein Gefangener wieder für einen König hält. Nachdem es nun auch zu Todesfällen kam ist der Gefangene ist nun nicht nur wegen Diebstahl, sondern wegen Hexerei angeklagt.

- Wir begeben uns ins Gefängnis. M. Faure, der Gefängniswärter führt uns in den Keller. Er berichtet, dass es immer wieder vorkam, dass im gleichen Trakt immer wieder sich jemand für den König hielt. Das letzte Mal ist 10 Jahre her. Damals verlor er durch einem Fluch des Königs mehrere Zehen. Der Trakt ist mit alten lateinischen Sätzen versehen und war wohl Teil des ursprünglichen uralten Merowinger Palastes.

- Wir haben eine „Audienz“ beim König. Er beauftragt uns seinen Namen zu finden. Er berichtet, wie er aus dem Kloster geholt wurde und als Marionette auf dem Thron gesetzt wurde. Wir erinnern uns an die Karolinger Dynastie dadurch – Kilderich, der III. aus dem 8. Jahrhundert. Wir beginnen einen Exorzismus. Der Geist berichtet, dass er nicht eher Ruhen kann, bevor er nicht als König anerkannt ist. Wir lassen die Gebeine des Geistes, nachdem wir erfahren haben, wo sie sind, überführen.

- Am Abend kommen wir zur Gerichtsverhandlung. Während der Verhandlung wird Viktor als „Freischöpfe Viktor von Aachen“ aufgerufen. Die Gerichtsverhandlung findet statt. Der Bischoff und Bellevie versuchen die Angeklagten zu verteidigen. Eine hitzige Debatte entbrennt über die Legitimation des Gerichts und des Faktes, dass quasi keine Verhandlung stattfindet. Wir bringen das Gericht gegen uns auf.

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Monsterjagd in Flandern

15.06.14
- Der Musketier Raphael Calvez wird von seinem Hauptmann auf die Suche nach einem „Mitmusketier“ Louis Lebeau geschickt, der auf der Rückreise von Flandern verschollen ist. Er soll Inkognito Ermittlungen anstellen.

- Charles Maurice de Hauteforts Tante Elise ist verstorben und hat ihm als Ehefrau von Baron Alfred de Beaumont einen Grundbesitz in der Nähe der Belgischen Grenze Carnières hinterlassen. Leider ist die Besitzurkunde auf dem Anwesen verborgen, deshalb muss er sich auf den Weg machen und das ganze bergen.

- Dr. Bretel steht plötzlich mit einem riesen Sack bei Nacht und Nebel bei Bellevie vor der Tür. Er gesteht, dass er seine erste „gute“ Tat vollbracht hat. Er hat finstere und bösartige Artefakte aus der geheimen Bibliothek der Universität geborgen. Kardinal Richellieu besorgt scheinbar den Leuten den Zugang. Der Doktor hat nun alle diese dunklen Manuskripte aus der Bibliothek geklaut. Er hat auch eine (Leih)Liste gestohlen. 2 Bücher sind scheinbar noch entliehen: Francois Fournier(unser Baron, der eigentlich der Magie abgeschworen hatte und trotzdem weiter Bücher ausleiht) und Alfred de Beaumont. Wir wollen uns Herrn Beaumont ansehen, der in der Nähe von Carnières seinen Grundbesitz hat.

- Das Bauernvolk flieht vor den Habsburgern und nur 2 Kutschen und ein Reiter gehen in die andere Richtung. Der Musketier trifft auf unsere Kutsche und fragt neugierig nach uns. Im nächsten Gasthaus treffen wir uns wieder und auch Charles trifft dort ein. Die Gefährten stellen sich vor.

- Vater Arnaud befragt eine Flüchtlingsfamilie aus Carnières. Die Kirche steht noch, aber es gab Übergriffe auf die Bauern, die nun alle Richtung Paris strömen. Ein Mädchen erwähnt , „dass sich vielleicht die Bösen Männer und der Homme Savage sich gegenseitig umbringen“. Das Mädchen Marie hat den Homme-Savage:Wilden Mann selbst gesehen im Wald. Er war riesig und nackt. Der Vater wiegelt ab. Es wären nur alte Geschichten aus der Gegend. Auf Nachfrage nach dem Baron wird ausgewichen. Schlussendlich erwähnt die Bäuerin Gerüchte über Vorfälle von Grabschändungen.

- Die 4 Templer besprechen sich, während unsere 2 Mitreisenden die Familie auch befragen. Man beschließt das Buch vor jedem Zugriff zu sichern und sich falls es andere Mysteriöse Vorkommnisse gibt, uns dieser auch anzunehmen. Die Bauern erwähnen “Louis Lebeau“, der scheinbar im Anwesen des Barons vor wenigen Tagen gesichtet wurde.

- Wir nähern uns im Regen und Nebel dem verlassenen Ort Carnières. Der Ort ist unversehrt aber verlassen. Aus einem Kamin scheint aber Rauch aufzusteigen und der Kirchturm, der eine „Aussichtsplattform“ hat, scheint mit einer Gestalt versehen zu sein. Nach einiger Zeit sieht Henri jemanden von der Kirche zum Haus mit dem Rauch laufen.

- Wir nehmen die Verfolgung auf. Das Feuer im Kamin scheint nun erstickt und die Tür verschlossen. Es ist still. Wir blicken durch ein Fenster. Wir sehen mindestens 2 Männer. Es stellt sich als ein richtiger Hinterhalt heraus. Es scheinen Spanier zu sein. Wir beschließen abzuziehen, aber hören noch auf Holländisch „wenn wir Glück haben holt sie der Riese“. Wir hätten Spanisch als Sprache erwartet. Dann als Vater Arnaud sich nochmal bedankt hören wir noch: „Das ist ein Priester. Er ist bestimmt wegen dieses Spuks hier.“

- Wir ziehen uns in einen leeren Gasthof zurück. Jean-Luc vernimmt ein regelmäßiges Geräusch gerade von oben, als wir anfangen uns niederzulassen. Wir treffen eine alte Frau, die zum Sterben zurück geblieben ist. Sie berichtet von den Leichenschändungen, die kurz nach dem Tod des Pfarrers begannen.

- In der Kirche finden wir nichts, außer uralten Berichten aus dem Mittelalter. Der Bischoff beginnt Grabsteine aufzustellen, als ihm jemand anspricht: Capitan Ramon Cuevas. Der Capitan berichtet uns das „Jan-der Holländer“ die Gegend ausgekundschaftet hat. Er hat ein Anwesen im Wald gefunden, wurde aber von einem Riesen und einer „weißen Frau“ verfolgt. Jan hat wohl auch einen Mann dort schreien gehört. Am frühen Morgen kam er wohl erst wieder.

-Wir beschließen uns zum Anwesen zu begeben. Wir sehen abseits des Weges eine gespannte Bärenfalle und Bellevie meint aus Richtung des Chateau ein schimmerndes Licht hinter dem Fenster zu sehen.

- Im Stall finden wir ein angefressenes totes Pferd.

- Raphael findet im Gästezimmer Hinweise auf den verschwundenen Musketier (L.L. im Bett eingeritzt), wenig Staub, frische Blutspuren.

- Henri fasst in eine Nadel an einer Türklinke und fällt in Ohnmacht.

- Bellevie findet „das schwarze Buch von Gille de Rais“ und hört dann Henri hinfallen.

- Arnaud findet eine Blutspur. Diese endet recht abrupt in der Bibliothek

- Jean-Luc hat irgendwie ein schlechtes Gefühl, wie als ob ihn ein Geist begleitet.

- Charles hört eine Stimme (aus dem Kamin):“Vater es tut mir leid“.

- Bellevie kommt zu Henri, der betäubt am Boden liegt. Es ist plötzlich kalt im Raum, Sie rüttelt an ihm und will ihn wecken. Sie sieht, dass er an der Hand blutet.

- Raphael sieht in der Gallerie eine Standuhr die tickt. Jemand muss die Uhr aufziehen, also ist noch jemand da. Es geht auf Mitternacht zu.

- Arnaud heilt Henri, dieser sieht beim Erwachen noch einen Engel verschwinden.

- Charles hört wieder eine Stimme „Eindringlinge in Deinem Haus Vater. Ich muss sie vertreiben.“

-Jean-Luc sieht eine weisse Gestalt, die aus dem Fenster blickt, als es zur Geisterstunde schlägt. Er rennt los und holt Bellevie und Charles. Ein Brief liegt dort. Es ist die feine Handschrift einer Frau (elise). Es ist ein Abschiedsbrief. Sie kann nicht damit Leben, „was Ihr Mann erschaffen hat“. Ihr Mann sei wahnsinnig und sie könne nicht damit leben, was Ihr Mann erschaffen hat.

- Der Bischoff stürmt in den Raum und will den Geist exorzieren. Der Geist berichtet von etwas schlimmes was gerade im Haus passiert.

- Wir stürmen los und folgen der Blutspur. Henri findet einen Geheimgang. Wir finden ein Labor mit vielen Schriften dahinter. Der Baron wurde wohl versehentlich getötet.

- Es entbrennt ein Kampf gegen ein Monster, was wir letztendlich besiegen. Wir finden die Geschichte hinter der Erschaffung des Monsters, weil das Ehepaar kinderlos blieb.

-Das Gewitter lässt nach, wir bergen die Bücher und wollen wieder nach Paris aufbrechen.
Wir verbrennen alles im Feuer und es ist so, als ob wir für kurz ein Gesicht im Feuer sehen, das uns höhnisch verlacht.

- Henri sieht neben sich kurz die Umrisse einer Gestalt zu sehen. Er hört eine Stimme, die er im Keller unter dem Haus von Mr. Durand gehört hat. “Ich habe Dir wie beschlossen das Leben gerettet. Mein Dienst ist erfüllt und nun bin ich frei.”

- Die Gruppe bricht Richtung Paris auf.

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Die Jäger werden zu Gejagten

- Bellevie nimmt mit dem Baron Houdemond Kontakt auf nachdem dieser nach seiner Jagdveranstaltung nach Paris zurückgekehrt ist.

- Allgemeines: Es wurden mehrere Leichen aus den zusammen gestürzten Katakomben geborgen, aber Mr. Durand war nicht dabei.

- Wir beschließen die Vampire und die Jagdgesellschaft aufeinander loszulassen. Henri wird mit Josephine reden. Wir wollen alle zur Rechenschaft ziehen, d.h. die Sieger nicht entkommen lassen. Der Bischoff will Leute mitbringen und Bellevie will Victor einschalten.

- Henri und Josephine treffen sich. Henri bittet sie um Informationen nach anderen Ihrer Art. Josephine kannte Pierre Chevalier und andere Templer. Diese Gruppe führte eine Aktion gegen Vampire, die sich als Prostituierte ausgaben, um Opfer anzulocken. Es gab eine mächtige Vampirin mit Namen Karissa. Einige ihrer Töchter haben den Schlag der Templer überlebt. Madame Seraphine Fierence, die wir schon kennen. Ihrer Schwäche ist wohl ihre Eitelkeit. Josephine bittet Henri ihr bei Ihrer Vernichtung einen schönen Gruß auszurichten.

- Plötzlich erkennt Arnaud im Feuer zwei Augen. Als er sich dem Feuer zuwendet sind diese verschwunden. Das Gesicht könnte das Gesicht eines Mannes gewesen sein. Wir bereden mögliche Abwehr Maßnahme

- Bellevie und der Bischoff suchen „unseren Baron“ auf. Sie stellt ihn bezüglich des Gesichts im Feuer zur Rede. Dieser berichtet von Feuergeistern und einer Feuerhexe. Haben wir eine ebensolche zum Feind ? Es kommt zur Diskussion, ob der Baron etwas machen kann. Arnaud offenbart sich als Bischoff. Bellevie will unbedingt, dass der Salon geschützt wird. Arnaud nimmt dem Baron die Beichte ab. Der Bischoff beginnt mit einem Ritual den Salon zu schützen.

- Henri beobachtet währenddessen das Haus der Madame Seraphine. Ihr Ehemann ist scheinbar fast nie daheim. Es gibt so etwas wie dauerhafte Hausgäste, 2 Damen, welche man nur des Nächtens sieht. Eines Abends verlässt Seraphine das Haus mit den beiden. Mit Körben marschieren die beiden auf ein ärmeres Viertel der Stadt und verteilen Geld und Brot (in der Nacht). Eine Person wird zum „Gesundpflegen“ in das Haus der „Damen“ getragen

- Wir wollen eine Falle stellen. Hören uns noch um, wie man die Vampire bekämpfen kann. Es gibt die Theorie, dass Vampire von einem Dämon der Gier besessen sind(Arsenal). Sonnenlicht schadet nicht unbedingt, aber sie bevorzugen die Nacht. Ein Stich bzw. die Zerstörung des Herzens sei das Beste. Kreuze würden zur Abwehr gehen.

- Bellivie trifft wieder „unseren Baron“. Dieser sieht ziemlich mitgenommen aus und träumt von Flammen. Er meint er sieht Durand in diesen Träumen.

- Wir stellen einen Hinterhalt. Es kommen die drei Damen und das kränkliche Hausmädchen. Henri ist verkleidet als Bettler in der Gasse. Baptiste spielt Lockvogel. Der Baron erkennt Madame Seraphine als Vampir.

- Ein Kampf entbrennt. Jean-Luc rettet Baptiste. Bellevie durchsticht das Herz von Seraphine. Mit einer schnellen tänzelnden Bewegung sticht sie ins Herz. Die beiden anderen Vampirinnen stürzen sich auf Opfer. Houdemond liegt tot am Boden. Auch Henri tötet eine Vampirin. Die übriggebliebene Vampirin springt auf Bellevie zu. Wir stellen die Dienstmagd und bieten Josephine als Lehrmeisterin an. Zusammen mit den Gardisten fangen wir die anderen fliehenden ein.

- Victor kommt drängend zu uns. Er ruft uns. Der Leichnam von Houdemond brennt lichterloh. Durond steckt dahinter. Wir hören ein Lachen. Eine Stimme spricht:“Nein, Nein… Ersteinmal dürft ihr mit meinem guten Diener dem Baron sprechen.“ Ein Feuerwesen springt uns entgegen,

- Wir bekämpfen das Feuerwesen mit Gebeten, Wasser und letztendlich wickeln wir es ein und ersticken die Flammen.

- Henri will die Dienstmagd zu Josephine bringen und die Jäger werden Victor übergeben.

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Die Rettung des Bischofs

- Die Gruppe ist nach Paris zurückgekehrt, um diejenige Person zu finden (Ms. Durand), die Macht über den Baron hat. Wir haben seine Adresse in Paris rausgefunden und durch die Unterstadt uns einen Zugang verfasst (Gefallen des Bettlerprinzen eingelöst).Wir lauschen an einer Tür und ein unheiliges Ritual findet statt.

- Die Gruppe befindet sich im dunklen Keller unter dem Haus des Magiers Durand (Dragon Rouge). Wir betäuben einen weiteren Hund als Bellevie eine Stimme im Gesang des unheiligen Rituals erkennt. „ Ein Diener des gekreuzigten Gottes soll geopfert werden“. Bellivie macht ihrer Empörung Luft. Daraufhin verstummt der Singsang.

- Wir gehen in den Gang als plötzlich ein riesiger flammender Feuerball auf uns zukommt. Der Feuerball zerbirst in Flammen. Henri bekommt Schaden und brennt.

- Ein junger Mann, mit Rauchfäden aus den Händen aufsteigend, steht im Durchgang.

- Renard schmeisst Granaten in den Gang. Auch das „Opfer“ wird von den Splittern getroffen.

- Ein Kampf entbrennt. Durant steht in der Mitte vom Saal und will einen weiteren Feuerball beschwören.

- Renard schmeißt weitere Granaten. Durant beschwört eine Flammenwand, um uns abzuhalten.

- Bellevie lenkt die Kultisten mit einem „Kampf“-Tanz ab und Henri hechtet in den Raum, um den Bischoff vom Altar zu retten. Der Bischoff heilt dabei Henris Brandwunde mit einem hellen Leuchten aus seinen Fingern.

- Eine weitere Granate lässt das Gewölbe über den Kultisten einbrechen.

- Ein Teil von uns rettet sich nach oben. Sie sehen Kardinalswachen mit aufgeschnittenen Gürteln irgendwelchen Personen hinterher laufen und können dadurch in die Nacht entschwinden.

- Wir bringen den Gefangenen in Henris Atelier. Er offenbart sich als entführter Bischoff. Sein Diener Charles wird noch vermisst. Wir schicken Henris Diener zum Bischoff Sitz und erfahren, dass sein Diener Charles immer noch verschwunden ist. Der Plan ist nun den Bischoff zum Ort der Entführung zu begleiten und die Spur des verschwundenen Dieners aufzunehmen.

- Henris Diener Jean wird von einem kleinen Mädchen vor der Haustür angesprochen und verlangt nach Henri. Scalotti schickt sie. Er lässt fragen, ob wir mit dem Ablenkungsmanöver zufrieden waren ? Henri bejaht und erklärt dessen Schuld für getilgt. Das Mädchen bietet sich als zukünftige Führerin durch die Unterstadt an.

- Die Gruppe will den Bischoff zum Ort seiner Entführung begleiten um herauszufinden, wo dessen Diener Charles nun abgeblieben ist.

- Renard verabschiedet sich. Er will reflektieren und die Gruppe heute Nacht nicht begleiten

- Der Bischof wurde scheinbar in einem sehr schlechten Viertel entführt.

- Eine alte Frau berichtete, dass Charles von mehreren niedergerungen wurde. Ein paar Anwohner haben sich noch versucht in den Weg der Entführer zu stellen. Es gab 2 Tote.

- Die Entführer stachen auf Bruder Charles ein. Er wurde von den „Damen der Gnade“, die Brot verteilen wollten, aufgelesen. Madame Seraphine Fierence war die Gemahlin eines italienischen Edelmannes. Sie ist Bellevie bekannt. Diese reichen und versnobten Frauen sind wohltätig nur des Ansehens wegen – nicht wegen der Menschen

- Die Gruppe macht sich ohne Bellevie auf zum Haus der Madame.

- Die Dienerin sieht sehr abgemagert aus. Wir werden ins Haus gebeten. Die Dame des Hauses trägt immer noch ein Abendkleid und verlangt nach Wein (Morgens).

- Der Bischof hat das Gefühl, dass der Besuch der Dame ungelegen kam. Die Fenster waren noch zu. Wir werden nach heftigen intervenieren zu Charles durchgelassen. Wir versuchen ihn aufzuwecken, aber er scheint wie weggetreten.

- Wir tragen den Mönch raus, als das Dienstmädchen uns warnt, dass wir schnell raus sollen, solang wir noch können.

- Nachdem wir den Mönch gerettet haben trennt sich die Gruppe

- Am Nachmittag trifft sich die Gruppe im Salon von Madame Bellevie. Man tauscht sich aus und die „Templer“ offenbaren sich dem Bischof.

- Eine Bote bringt einen Brief. Dieser besagt: „Justitia mag blind sein, doch sie vergisst nicht.“ Eine Erinnerung, dass das Problem mit Dr. Bretel auch noch offen ist.

- Die Gruppe berät, welchen Gegner man sich als nächstes zu wendet und wie.

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Zurück nach Paris

-Wir sind im Irrgarten des Barons Houdemont. Das Heckenlabyrinth sieht anders aus als auf der Karte und der merkwürdige Nebel erschwert die Sache auch noch zusätzlich. Das Freischneiden oder „durch die Hecke laufen“ wird von furchtbaren Dornen verhindert. Eine stimme lockt uns ins Zentrum „Kommt zu mir, hier entlang zum Schatz“.

-Wir irren Stunden umher und kommen endlich in die Mitte. Dort steht ein Brunnen mit einer Statue in der Mitte. Der Brunnen wird von 4 Wasserspeiern mit klarem Wasser gespeisst. Der Block ist 20×20m und dürfte eigentlich nicht in das Labyrinth passen und war auch nicht von oben zu sehen. Wir blicken uns um und hören hinter dem Brunnen die Stimme „der Preis ein ruhmvoller Tod“.. Die Wasserspeier legen ihre Schwingen an und werden lebendig.

- Ein Kampf entbrennt. Renard geht auf den Goblin und wir beschäftigen die Wasserspeier. Am Ende besiegen wir die Gegner. Der Nebel lichtet sich und die Hecken beginnen zu blühen.

- Wir diskutieren wie wir dem Baron Houdemont gegenüber treten. Bellevie will ihm zeigen, dass wir nicht seine Feinde sind.

- Bellevie lädt den Baron in ihr Zimmer ein. Der Baron berichtet, dass man „Ms. Durand Anweisungen besser befolgt“. Wir bieten dem Baron Houdemont an ihn vor Herrn Durand zu beschützen, wenn er uns hilft. Der Baron berichtet, dass er ein Haus in Paris hat und er eigentlich das Land nach dem Massaker im Templerviertel verlassen hat. Aber er ist nun zurück. Der Baron hat seinen Reichtum nur mit Hilfe von Durand erworben. Als Gegenwert bot eine seine Seele an. Durand steht mit dunklen Mächten im Bund. Wir bekommen die Adresse von Durand.

- Wir diskutieren wie wir weiter vorgehen. Henri schlägt vor gegen Durand sofort vorzuschlagen. Viktor kommt zum Balkon herein. Wir beschliessen den Baron zu überzeugen, die Jagd zu verschieben, damit wir gegen Durand vorgehen können. Der Baron hält Deutsche gefangen und will sie nun den Löwen vorwerfen, wenn die Jagd abgebrochen wird.

- Durand lebt im Hotel und hält sich Hunde. Es findet dort konspirative Hunde statt. Ein altes gotisches Gebäude wird von zahlreichen Wasserspeiern geschützt. Es sind Leute aus der Kardinalsgarde dort gesehen worden?!

- Wir reisen nach Paris und begeben uns zuerst ins Arsenal. Jacque kennt Durant nicht. Er warnt aber, dass die höchsten Offiziere vom Dragon Rouge vom Satan selbst geschult sind. Im Umfeld von so jemand bekommt man es häufig mit Dämonen zu tun. Dagegen soll kaltgeschmiedetes Eisen helfen.

- Wir bewaffnen uns damit. Renard findet etwas über Gargoyls in den Unterlagen. Diese sind von Dämonen besessene Statuen, können aber auch durch Geomantie erweckt werden. Weihwasser hilft auch gegen Dämonen und ein Exorzismus

- Scalotti hilft uns noch mit einem Ablenkungsmanöver, gibt uns eine Führerin und will die Kardinalswachen fernhalten. Wir lassen und heilen und beschliessen dann durch die Unterstadt vorzudringen. .

- Wir stehen vor der Falltür. Mit frischer roter Farbe sind okkulte Zeichen auf die Tür gemalt. Renard erkennt sie nicht. Nach abkratzen des ersten Zeichens durch Renard geht ein rotes Glühen durch die Schrift und wir haben ein mulmiges Gefühl.

- Renard und Henri spüren einen Luftzug und hinter uns in einer dunklen Ecke formt sich der Staub zu einer dunklen Masse. Bellevie hört eine Stimme „Ich bin frei… wer hat mich befreit? Meister gib mir Befehle!“

-Henri beginnt sich an die Falltür und öffnet sie. Es riecht nach Tier und er hört leises Schnaufen. Irgendwo da oben nicht weit von der Luke entfernt könnte einer der Hunde sein. Leise öffnet er die Falltür. Er zieht sich hoch und befindet sich in einem Lagerkeller. Auf einem dunklen Teppich liegt ein grosser schwarzer Hund.

- Renard weckt beim hoch klettern den Hund auf. Henri wirft ihn das Schlafgift vor die Füsse und der Hund schläft wieder ein. Henri schleicht zur einzigen Tür und lauscht. Er hört etwas wie einen Kirchenchor. Renard erkennt, dass auf Lateinisch der Satan angerufen wird. Sie sollen erwählt werden und zu seinen Schülern werden – eine unheilige Messe.

- Henri schleicht vor. Er befindet sich in einem Gang von dem Keller Räume abgehen. Es ist ein grosses Anwesen, da Henri weit den Gang entlang geht auf einen gemauerten Torbogen zu. Henri schaut in den Rücken einer rot berobten Gestalt. Er schleicht zurück, um sich zu beraten. Wir hören draussen im Gang tapsende Schritte. Etwas saugt die Luft ein und schnuppert.

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Die wilde Jagd des Herrn Barons

- Die Gruppe trifft sich im Salon von Bellevie. Es entbrennt eine heftige moralische Diskussion über das nächste Ziel, den menschenjagenden Baron.Jean-Luc will ihn erschiessen, wenn er tatsächlich Menschen jagt. Bellevie tritt für das gesellschaftliche Zerstören bzw. eine Falle stellen ein. Zusätzlich erscheint noch der maskierte Rächer, der verspricht sich zurück zu halten und unserem Plan zu folgen. Bellevie will eine Falle dadurch stellen, dass wir eine Jagd auf die Vampire der Jagdgesellschaft anbieten.

- Wir laden uns mehr oder weniger selbst zur Jagdgesellschaft ein. Beim Baron treffen wir auf eine illustre Gesellschaft, Baron Fournier nebst Cousine, Rochefort des Kardinals rechte Hand
- Wir teilen uns auf und beginnen Erkundigungen einzuholen bzw. das Geländer auszukundschaften:
 „Der Baron schiesst gut, fängt mit Falken Karnickel wie kein anderer.“
 Morgen früh beginnt die eigentlich Jagd, am Abend ist nur geplant den schönen Sommerabend zu geniessen. Wir sehen ein grosses Heckenlabyrinth.
 Besondere Freunde des inneren Zirkels sollen zu Wein später treffen, um die besonderen Details der Jagd zu besprechen.
- Bellevie bekommt eine persönlich Führung. Der Baron zeigt sein persönliches Wäldchen. Das Anwesen ist nach seinen Wünschen gebaut. Einige der Architekten und Steinmetze haben sogar für den Kardinal gearbeitet. Bellevie bekommt eine Einladung in den Zirkel

- Renard nimmt hin und wieder Tierlaute aus dem Wald wahr. Renard ordnet einen Laut einem sonst nur aus Nordamerika bekannten Berglöwen zu. Er trifft mit Bellevie und dem Baron zusammen und dieser berichtet von „Büffeln“, die er in den Wäldern hält. Renard erwähnt die Berglöwen, worauf der Baron berichtet, dass er die Jungen aus Übersee wie Jagdhunde abgerichtet hat.

- Hans und Jean-Luc fragen während dessen die Dienerschaft aus. Sie erfahren von einer alten Ruine, wo Tiere eingesperrt sind, exotische im Wald in Gehegen. Der Baron verbietet da s Besuchen der Ruine. Alle sind eingeschüchtert.

- Nikatate schleicht im Wald umher und sieht die steinernen Überreste von Gebäuden mit Zwingeranlagen. Es sind nur Grundmauern mit Käfigen Drumherum. Dort sind 3 Männer , die an einem tisch sitzen und Karten spielen.

- Henri geht schleichen und hört, dass morgen Abend eine spezielle Jagd ist, wofür besondere Kandidaten gesucht werden.Baron Fournier wird vorgeschlagen. Mademoisselle Chevalieu kann eigene Ideen einbringen. Lakai bringt Nachricht von Misseau Durand aus Paris. Henri erkennt Angst im Gesicht vom Baron , als der Name fällt : „Er ist zurück?“

- Bellevie kommt ins Zimmer. Die Leute sind eher die Unangenehmen unter den Adligen. Bellevie prägt sich die Teilnehmer der Runde ein. Sie berichtet von den Kinder Kains. Der Zirkel wäre interessiert. Kein sehnlicher Wunsch besteht als so eine Beute zu jagen – der Baron ist bereit jeden Preis zu zahlen. Der Architekt des Barons soll den Salon überarbeitet. Man entschliesst sich für den nächsten Vollmond (in 2 Wochen). Weiterhin kann sich Bellevie nächsten Abend im Zirkel der Jagd anschliessen. Er fragt nach Verehrern, dann wendet er sich ab, um den Brief zu lesen.

- Bellevie späht über die Schulter nach dem Brief. Dieser zeigt ein Siegel mit einem Drachen und eine Liste ist abgebildet. Ein Name ist Renard de Gremand.
- Wir beraten uns.Die Liste könnte von Dragon Rouge ein, Magierorden und Feinde von Jacques. Dies berichtetet Renard.
- Der Baron kommt zu uns und berichtet vom Heckenlabyrinth und dem besonderen Schatz im Inneren. Eine besondere Einladung und viele werden uns Beneiden. Auch Bellevies Bruder Bruder und Cousine Fountier sind im Labyrinth

- Renard berichtet, dass der Dragon Rouge auf ein Grimoire des Alibek dem Aegypter zurueckgeht. Die höchsten Kommandeure werden vom Teufel in Transylvanien unterrichtet. Es gibt 666 Mitglieder. Ein anderes Mitglied töten bringt einen in den Reihen voran. Der Teufel erwählet einen selbst

- Wir begeben uns ins Labyrinth. Nebel zieht auf, wir können die Sterne nicht mehr sehen, es wird kühler. Renard nimmt Geräusche und fremdartiges Kichern war. Wir ziehen unsere Waffen, Das Labyrinth passt nicht mit der Karte, die Renard aus dem Fenster gezeichnet hat. Henri will sich frei schneiden und findet Dornen in der Hecke. Wir hören eine Stimme „hier entlang, hier entlang“

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Auf der Suche nach Hans' Mentor
  • Hans kriegt einen Brief von seinem Mentoren, der schon längst angekommen sein sollte
  • “Mein lieber Bruder, ich hoffe, du hast den Haushalt gut im Griff. Ich bin der Heimat endlich nicht mehr fern, doch du weißt, wie anstrengend der Krieg eine solche Reise machen kann. Und obwohl mich jetzt, da ich diesen Brief schreibe, nunmehr nur noch eine Tagesresie von Paris trennt, so halten mich doch einmal mehr wichtige Geschäfte auf. Ich schreibe von Beuvardes, einem kleinen Ort auf halbem Wege von Reims. Ich gehe davon aus, schon in wenigen Tagen bei dir zuhause sein zu können. Halte also durch, lieber Bruder, du musst das Elternhaus bald nicht mehr alleine führen. Ich will dir schreiben, sollten die hinderlichen Geschäfte wider Erwarten andauern. Dein Bruder, Jacque”
  • Hans sucht Bellevie auf und zeigt ihr den Brief, die schickt Nachricht an die anderen, dass wir am nächsten Morgen gen Beuvardes aufbrechen
    * Dort erfahren wir an der Poststation, dass Jacques hier seit einiger Zeit “wohnt”, aber nicht mehr gesehen wurde; die Hausdame verschweigt uns was über Jacques; Hans setzt sie hinreichend unter Druck und wir finden heraus, dass er sich nach Beuvardes erkundigt hat, wo Hexen leben sollen. Er kehrte einmal von dort zurück, fragte sie merkwürdige Dinge (Verschwinden eines jungen Mädchens, die priesterlose Kirche), sie hat ihn an Bauern verwiesen
    * In seinem Zimmer finden wir den Namen “Barbas” und Kirchenbücher
    * Wir wimmeln Aurel ab, der in der Poststaion auf Jacques Rückkehr warten und verhindern soll, dass sich Attentäter im Zimmer verstecken
  • In Beuvardes sind alle glücklich, nur die Kirche ist runtergebrannt (oje…)
    * Hans findet einen Stein mit Füllhorn (antikes Fruchtbarkeitssymbol)
    * wir reden mit Anne, die uns erzählt, dass Jacques was zu einem alten Heiligtum im Wald wissen wollte; er war auch in der Kirche und hat dort ein Buch rausgenommen
    * wir gehen zum “Heiligtum” im Wald
    * Heiligtum wirkt keltisch beschmückt und nicht unbenutzt, es gibt ganz viele Füllhörner (Anbetung von Rosmerta, gallo-romanische Symbolik)
    * Spuren von Jacques führen ins Dorf zurück UND weiter in den Wald hinein
    * Renard findet einen Eingang zum Hügel unter dem Heiligtum
    * ein Bauer entdeckt uns beim Stöbern und Bellevie und Hans begleiten ihn ins Dorf zurück, um über die Bodenqualität des Dorfes zu reden und damit den andren Zeit zu kaufen; als wir wieder gehen wollen, greifen uns zwei Vogelscheuchen mit Mistgabeln an
    * Jean-Luc und Renard entdecken im Inneren des Heiligtums eine Statue der Rosmerta, die lebendig wird; außerdem verschließt sich der Eingang; die Statue versucht Renard zu überreden sie loszubinden, nachdem er sie gefesselt hat, sie bietet ihm Macht und Wissen an, aber Renard will lieber den Ausgang sprengen
    * wir fangen die “Oberhexe” Nienette
    * Anne warnt uns, dass sich aus dem Dorf ein Mob löst
    * wir beschließen, Jacques zu befreien, während der Mob aus dem Dorf ist
    * als Jean-Luc beim Schleichen auffällt, suggeriert Hans mit seiner mächtigen Lunge, ein ganzes Batallion zu sein
  • Wir befreien Hans’ Mentor und er treibt den Dämon aus, während wir zuschauen. Endlich kommt die erhofft Prise DSA. :)
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Der Engel des Todes
12. Spielsitzung (08.12.2013)
  • Mit Unterstützung der Gruppe kann sich der Maskierte vom Verdacht befreien, etwas mit dem Tod Antoinette Caveys zu tun zu haben.
  • Als Meister Scarlotti die Templer um ihre Hilfe bei der Aufklärung des Vorfalls bittet und ihnen die Ermittlungen überträgt, nutzen sie die Gelegenheit erst einmal dazu, Baron Houdemont aus dem Teppich zu befreien. Es gelingt ihnen, ihm weiszumachen, dass er gestolpert sein muss und auf den Kopf gefallen ist.
  • Als der Maskierte der Gruppe erklärt, dass der Baron seine “Jagdveranstaltungen” dazu missbraucht, Jagd auf unschuldige Menschen zu machen und damit den Verdacht der Gruppe bestätigt, entschließt man sich, ihm in der Zukunft zu helfen, den Baron und die Gesellschaft der Menschenjäger ihrer “gerechten Strafe” zuzuführen.
  • Die ersten Ermittlungen bezüglich Antoinette Cavey ergeben, dass sie angeblich eine Meuchelmörderin gewesen sein soll, die einer geheimen Gesellschaft weiblicher Assassinen angehört haben soll, den “Töchtern Medeas”.
  • Noch bevor die ersten Befragungen der von Scarlotti festgehaltenen Karnevalsgäste jedoch weitere Früchte tragen können wird eine weitere Leiche gefunden. Es handelt sich dabei um jene vermummte Gestalt, die den Abend über mehrfach in konspirativen Gesprächen mit verschiedenen Gästen gesehen wurde. Man findet ihn erhängt im Obergeschoss, eine blutige Fleischgabel – die vermeintliche erste Mordwaffe – zu seinen Füßen.
  • Im Nachbarraum finden die Templer einen halbverbrannten Zettel mit lateinischen Beschwörungsformeln, der zusammen mit einer vom Kostüm Antoinette Caveys stammenden Vogelfeder verbrannt werden sollte.
  • Die Untersuchung des Toten legt nahe, dass er sich selbst erhängt haben muss.
  • Die Untersuchung des Zettels legt nahe, dass er Teil eines Zauberrituals gewesen sein muss. Die lateinischen Formeln enthalten jedoch einige peinliche Grammatikfehler – mit Sicherheit keine gute Sache bei einem Zauber. Außerdem scheint es inhaltlich um die Anrufung eines “Engels des Todes” zu gehen.
  • Renard erinnert sich, dass der vermeintliche Dr. Armand Bretel während ihres Gesprächs erwähnt hat, dass sein Latein sehr schlecht sei. Außerdem wurde der erhängte Tote unter anderem auch im konspirativen Gespräch mit dem Doktor gesehen. Er scheint sein Lakai gewesen zu sein.
  • Bevor diesem Verdacht jedoch nachgegangen werden kann entsteht Aufruhr um den Lakaien Scarlottis, der die zweite Leiche gefunden hatte. Er hat sich in ein Zimmer im Obergeschoss eingeschlossen, von dem merkwürdige Geräusche zu hören sind.
  • Hans bricht die Tür auf und sieht, wie der verängstigte Lakai sich aus dem Fenster stürzt und merkwürdige Dinge ruft. “Seht ihn nicht an!”
  • Eine übermenschlich große Gestalt in dunkler Robe mit schwarz gefiederten Schwingen und einer großen Sense in den skelettartigen Händen steht im Raum und dreht sich zu Hans um. Obwohl er nicht einmal das Gesicht der Gestalt erkennen kann ist der Deutsche von übernatürlicher Furcht ergriffen. Scarlotti schlägt im letzten Moment die Tür zu.
  • Der aus dem Fenster gestürzte Mann ist tot und es offenbart sich, dass womöglich auch Antoinette Caveys Tod ein Selbstmord gewesen sein könnte. Die Kreatur – ganz sicher der durch den Zauber beschworene “Engel des Todes” – scheint jeden in den Selbstmord zu treiben, der sein Gesicht sieht. Das macht den Kampf gegen ihn zu einer scheinbar ausweglosen Situation und Panik breitet sich aus.
  • Dr. Bretel wird mit der Sache konfrontiert und gesteht, den Engel des Todes gerufen zu haben, um Antoinette Cavey zu töten – angeblich aus Notwehr, da sie als Attentäterin auf den Doktor angesetzt worden sei.
  • Während der Engel des Todes die Ballgesellschaft in die Flucht schlägt bleiben nur die Templer, Scarlotti, der Maskierte, Joséphine und Dr. Bretel im Gebäude zurück, um sich der Kreatur zu stellen. Letzterer wird jedoch von Hans bewusstlos geschlagen, nachdem er offenbart hat, dass offenbar die einzige Chance, den Engel des Todes zu töten, darin besteht, eine “lebendige Waffe” zu benutzen.
  • Die Templer rüsten sich zum finalen Kampf gegen den Todesengel und bewaffnen sich mit dem Stamm und den Ästen eines frisch geschnittenen Baumes.
  • Nur Bellevie vermag es, dem Engel ins Gesicht zu blicken, doch auch die anderen kämpfen erbittert in seinem Rücken und ohne ihn direkt anzusehen.
  • Der Engel des Todes wird besiegt, Meister Scarlotti versichert den Templern, dass der Bettlerprinz tief in ihrer Schuld steht und es wird offenbar, dass er den Maskierten, den er beim Vornamen Viktor nennt, anscheinend kennt.
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Der Karneval der Schatten

(11. Spielsitzung, 17. November 2013)

Wiedervereinigung

  • Nach längerer Abwesenheit taucht Renard wieder in Bellevies Salon auf. Er will ganz aufgeregt vom Fund des Tagebuchs seines Vaters berichten, ist dann aber völlig fassungslos, als er erfährt, was die anderen inzwischen alles erlebt haben. Als er erfährt, dass sie das Arsenal inzwischen ohne ihn gefunden haben, ist er am Boden zerstört.
  • Immerhin kommt er noch rechtzeitig, um die Gruppe zum Karneval der Schatten zu begleiten, wo man hofft, Kontakte zur Pariser Unterwelt herstellen zu können. “Eintrittskarten” in der Form beschnitzter Rattenschädel hat man vom Fechtmeister Scalotti erhalten.
  • Auf dem Weg zum Fest (man hat sich inzwischen noch angemessene Gewänder besorgt) schließt sich ein maskierter Fremder der Gruppe an, den Bellevie zu kennen scheint. Sie scheint auch wenig Hemmungen zu haben, ihn sofort als Teil der Gruppe zu behandeln, was bei den anderen nicht auf ungeteilte Begeisterung stößt.

Karneval der Schatten

  • Der Karneval der Schatten wird vom Bettlerprinzen ausgerichtet; dieser ist aber nicht offen zu erkennen. Scalotti agiert als eine Art Zeremonienmeister und verkündet den Willen des Gastgebers. Keine Namen, keine Kämpfe – so lauten die Regeln des Festes, mit denen zumindest unsere Tempelritter sehr gut leben können.
  • Die Helden unterhalten sich mit verschiedenen Gästen des Festes. So macht Bellevie die Bekanntschaft eines reichen Edelmannes, der keinen Hehl daraus macht, dass ihm die Regeln des Festes egal sind. Er stellt sich als Floran de Trébeurden vor und prahlt mit seinen Jagderfolgen. Es fällt auf, dass Bellevies maskierter Unbekannter diesen Mann aus vollstem Herzen zu hassen scheint.
  • Renard lernt einen jungen Wissenschaftler kennen, und auch wenn keine Namen fallen, scheint doch recht klar zu sein, um wen es sich handeln muss: Doktor Armand Bretel, Professor für Mechanik an der Universität für Neue Wissenschaft, die Kardinal Richelieu hat gründen lassen. Er scheint ein Mann ganz nach Renards Herzen zu sein, den neuen Naturwissenschaften zugetan, ohne deshalb die okkulteren Künste wie Alchimie aus den Augen zu verlieren.
  • Henri trifft die Vamperin Josephine wieder. Nach einem “lustigen” Tänzchen verschwindet er mit ihr im Hinterzimmer. Henri versucht die Dame davon zu überzeugen, dass man den Mächten der Finsterniss nicht zwangsweise anhängen muss, sondern immer die Wahl hat.
  • Dann aber wird das Fest empfindlich gestört, als eine Tote gefunden wird. Es handelt sich um eine gewisse Antoinette Calet, bei Tag Kammerjungfer einer Adeligen, die auf dem Fest durch ein sehr gewagtes Vogelkleid aufgefallen ist. Sie wurde in den Hals gestochen (oder gebissen?) und ist verblutet. Scalotti spricht die Helden an und macht klar, dass ihnen die Dankbarkeit des Bettlerprinzen sicher ist, wenn sie diesen eklatanten Verstoß gegen seine Spielregeln aufklären.
  • Derweil hat Bellevies maskierter Unbekannter der Versuchung nicht widerstehen können, den von ihm so verhassten Baron de Trébeurden im allgemeinen Durcheinander zu betäuben und in einen Teppich zu wickeln. Er wollte ihn wohl herausschaffen und “der Gerechtigkeit zuführen”, wurde dabei aber ergriffen und steht nun sehr verdächtig da.
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Der Teufel unter der Stadt

Spielsitzung, 20.10.2013
Gaststätte La Cloche (Die Glocke, mit grosser Kirchenglocke in der Mitte – aus Notre Dame ? – Kann bei Lokalrunde geläutet werden bzw. beim anrempeln durch Betrunkene ist eine Runde fürs Lokal fällig) Unser Bekannter Daniele hat scheinbar einen Stammplatz im Lokal. Bellevie verabschiedet sich von uns, da sie in so einem Aufzug, nach dem Ausflug in die Unterstadt, nicht in der Öffentlichkeit gesehen werden will. Daniele berichtet von den Fallen der Kobolde. Gerüchten entsprechend haben die Wikinger die Kobolde als unterirdische Gräberanleger mitgebracht. Auch wenn die Wikinger schon lange weg sind, dann graben die Kobolde dennoch immer noch. Wir erklären, dass wir „Wissenjäger“ und Schatzsucher. Er spricht uns direkt auf „den Teufel in den Höhlen“ an und ob wir ihn sehen wollen? Danielle ist schon seit einiger Zeit in der Unterstadt unterwegs und sucht versteckte Schatzkammern. Der Teufel ist eine Kreatur, die schon lange existiert. Selbst die Kobolde fürchten ihn. Sie reden von ihm , wie von einer finsteren dunklen Macht, die sie verfolgt. Gegen ein Entgelt kann Daniele uns den Weg zeigen. Er bewohnt einen seltsamen Ort, einen alten Tempel und ist vergleichbar mit einem kolossalen Wurm. Sein Kopf ist ohne Augen und Ohren, nur mit merkwürdigen Auswüchsen. Der Tempel ist scheinbar älter, selbst als die keltischen und römischen Überreste. Jean-Luc und Henri bemerken eine weitere Gestalt, die aus der Richtung Unterstadt in den Gastraum kommt. Als ihr Blick auf sein Gesicht fällt erkennen sie den Fechtmeister Scalotti. Er geht eine Treppe in den ersten Stock hoch, nachdem er ein paar Worte mit der Wirtsfrau gewechselt hat. Ein paar der Gäste werfen ihm auch verstohlene Blicke zu.
Wir vereinbaren ein Treffen und die Führung zum Teufel in 2 Nächten. Als wir noch beratschlagen kommt Fechtmeister Scalotti an unseren Tisch und fragt nach Leonie. Er berichtet, dass der Inquisitor immer noch in der Stadt weilt. Er spricht uns auch auf Danielle an, welcher immer an diesem Tisch mit wechselnden Leuten sitzt, aber nie mit den gleichen. Scalotti spricht uns an, ob wir die führenden Figuren des Pariser Templerbundes wären. Die Leute vor uns waren wohl sehr verstohlen und griffen nie auf fremde Hilfe zurück.
Er fragt, ob es nicht Zeit wäre sich die richtigen Verbindungen zu besorgen und ein paar Freunde zur richtigen Zeit hätten vielleicht bei der blutigen Vergangenheit der Templer geholfen. Scalotti bietet an, diese Freunde zu vermitteln. Als Gegenleistung verlangt er etwas vom Wissen des Ordens. Er bietet uns eine Einladung zum Karneval der Schatten an, ein geheimes Zusammentreffen von allen Personen der Pariser Unterwelt, organisiert vom Bettlerprinzen. Es ist ein sicheres Treffen auf neutralem Boden. Wir bekommen direkt eine Einladung in Form eines kleinen Sackes direkt geliefert. Er enthält ein Notiz:“Mein Gruss an Leonie“ und 5 Rattenschädel, wo der Unterkiefer fehlt und kunstvoll eine Art Krone eingeritzt ist. Auf der Unterseite ist ein Datum und ein Zeichen, eine stilisierte Krone, eingetragen.
Wir Besuchen noch im Morgengrauen Bellevie, damit Hans und Henri durch den heiligen Jungen Heilung ihrer Wunden erfahren. Der Junge gibt uns noch auf den Weg, dass die Engel ihn gewarnt haben, dass unser Geist und nicht nur unser Körper durch den uralten Teufel in Gefahr sind. Leonie berichtet nochmal, dass Scalotti schon früher die Nähe zu den Templern gesucht hat, aber immer wieder von Ihnen abgewiesen wurde.
Als noch einen Segen für seine Klinge erbittet entgegnet der Junge: „Deine Klinge braucht keinen Segen, aber dein Geist braucht ihn.“ Er legt die Hände auf Hans Kopf und beginnt zu murmeln. Ein warmes und friedvolles Gefühl durchfährt diesen.
Dann verabschieden wir uns alle für diese Nacht.
Am nächsten Mittag treffen wir uns im Arsenal. Hans sucht sich eine Rüstung (mit Helm) zusammen. Die Nachforschung bringt nur heraus, dass der Teufel einer der 2 ältesten Monsterlegenden Paris ist. Er scheint sogar aus vorkeltischer Zeit zu datieren. Wir vervollständigen unsere Ausrüstung, und beschliessen uns Weihwasser zu besorgen.
Jean, Henris Lakai, wird zur Universität geschickt um einen Professor auswendig zu machen, der sich mit Pariser Geschichte und dem „Teufel unter den Höhlen“ insbesondere auskennt.
Er findet einen Professor der freien Künste, Dr. Pierre de Roche . Er lebt in einem Hotel in der Nähe der Sorbonne. In erster Linie ist er ein Philosoph, hat aber auch schon mal einen Artikel über Pariser Mythen und insbesondere den Teufel in den Höhlen verfasst. Er ist als freundlich und beliebt an der Universität bekannt. Er ist recht jung, Mitte bis Ende dreissig und gutaussehend.
Henri erklärt dem Professor, dass er einen Bilderzyklus über die Mythen Paris und insbesondere den Teufel unter den Höhlen plant. Er beschreibt Hans und Jean-Luc als seine Leibwächter und Helfer auf der Suche nach diesem. Der Professor erklärt, dass er auch einige Nachforschungen angestellt hat und auf das Werk eines Mönches gestossen ist, der ein Buch über den Stamm der Parisier geschrieben hat. Die Parisi kannten einen Gott der in der Tiefe lebte. Eine furchtbare übermächtige Kreatur, der sie Tempel tief im Untergrund bauten. Dieses Wesen hatte wohl etwas Göttliches an sich, könne Menschen für sich gewinnen und bis heute gäbe es finstere Kulte, die ihn verehren.
Der Kontrollverlust über den Geist an eine alte mächtige Entität ist eine Urangst, die in die Vorstellung über den Teufel in den Höhlen immer wieder vorkam. Welcher Wahnsinnige würde sonst so eine Wesenheit verehren….. Zum Schutz vor solchen Einflüssen gäbe es in vielen Kulturen Talismane. Heiligenverehrung, Reliquien usw. . Solche Dinge. könnten eine schützende Macht sein. Vielleicht sollte man sich an abergläubische Volksstämme wenden? Zigeuner !!!
Der Professor hat Schriftstücke mit seltsamen Schriftzeichen oder in einer seltsamen (kodierten) Sprache rumliegen, wird von Jean-Luc bemerkt.
Direkt begeben wir uns ins Zigeunerlager zu Madamme La Viennia. Sie kennt die Geschichte über den Teufel kaum, aber kann uns dennoch etwas zur Verfügung stellen, dass gegen Übernahme des Geistes hilft. Man muss nur daran glauben. Als Gegenleistung würde sie auf unsere Hilfe von Zeit zu Zeit zurückgreifen. Sie würde unsere Schuld aber nicht überstrapazieren. Gegen Geisterbeeinflussung würde sie Eichhörnchen empfehlen (???). Ihr Geist übersteigt den mancher tumber Bauern. Sie holt einen Eichhörnchen Schweif an einer Kette mit einer geschnitzten hölzernen Kugel hervor, die auch noch mit seltsamen Zeichen versehen ist. Je mächtiger die Magie, desto schneller verliert der Talisman seine Wirkung.

Endlich betreten wir am nächsten Tag die Unterstadt mit unserem Führer. Eine alte Bettlerin spricht Jean-Luc leise an er soll achtgeben, da unser Führer in „seinem“ Bann steht. Wir verlieren immer mehr die Orientierung und es wird für uns immer schwerer allein zurück zu finden. Aus der Ferne sehen wir ein violettes Leuchten. Es ist sein Nest und sind Kristalle. Unser Führer will uns nun dort verlassen.
Wir gehen weiter. Henri bemerkt in einer Ecke etwas grosses schwarzes. Die dunklen Umrisse von irgendetwas was dort liegt. Überall liegen Knochen. Hat der Teufel schon viele Opfer gefunden? Es liegt aber kein Metall oder andere Wertsachen herum. Wir finden einen Kobolds Schädel. Der Wurmliegt einfach nur da. Es scheint kein Leben in ihm zu sein. Die Tentakel scheinen so eine Art „Zähne“ zu sein. Henri hat das Gefühl etwas Majestätisches geht von der Kreatur aus. Beim zurück Schleichen merkt Henri das der Schweif des Talismans graue Strähnen hat. Hans klappert zu sehr und der Wurm wird aktiv. Ein Kampf entbrennt. Nach einem langen Kampf beendet Hans das Leben der Bestie mit einem glorreichen Streich.
Hans bricht noch einen Kristall aus der Grotte der Bestie ab und dann steigt man in die Höhe Richtung Paris.

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