Régime Diabolique

Ritter und Raben

(1. Spielsitzung, 3. März 2013)

1. Teil: Die Ritter des Heiligen Michael

  • Vier der SCs (Bellevie, Henri, Jean-Luc, Renard) erhalten unabhängig voneinander einen Brief mit der Aufforderung, sich in der Kapelle St. Michel in der alten Concièrgerie einzufinden, um mehr über ihr Erbe und die Gefahr zu erfahren, in der sie sich befinden. Bei allen siegt letztlich die Neugier, und so finden sie sich kurz vor ein Uhr nachts in der kleinen Kirche ein.
  • Bellevie findet heraus, dass ihr geerbter Ring einen Geheimmechanismus in der Kapelle öffnet. Eine Geheimtür öffnet sich und gibt den Weg in die Tiefe frei.
  • In einem verborgenen Raum unterhalb der Kirche trifft die Gruppe zwei maskierte Fremde. Der eine schweigt beharrlich, während der andere sich als “Bibliotecarius” und somit als Absender der geheimnisvollen Briefe vorstellt. Er konfrontiert die Gruppe mit zahlreichen Informationen, die nur schwer zu glauben sind:
    • Die Vorfahren der SC waren allesamt Mitglieder eines Geheimordens des Heiligen Michael, der das Böse und die Mächte der Dunkelheitbekämpft.
    • Zu diesen Mächten gehört die Schule der Nacht – Nachfahren des Massenmörders und Schwarzmagiers Gilles de Rais, die gerade einen Angriff gegen das Hauptquartier des Hospitalerordens geführt haben und dabei zahlreiche geheime Mitglieder des Michaelordens getötet haben. Der Orden ist durch die schweren Verluste in seiner Existenz bedroht und greift nun nach jedem Strohhalm, um die Reihen aufzufüllen – gerne auch mit den SCs.
    • Dass der Bibliotecarius davon berichtet, dass der Überfall auf den Hospitalerorden womöglich durch einen Werwolf unterstützt würde und dass zu den Dienern des Bösen durchaus auch leibhaftige Dämonen gehören, untergräbt seine Glaubwürdigkeit etwas, aber die SC entscheiden sich dann doch (jeder aus seinem Grund), den Orden zu unterstützen.
  • Durch das Trinken von Wein aus einem offenbar geweihten Pokal (“Das Blut Christi”) werden die SC zugleich initiiert und geprüft; der zweite Mann im Hintergrund scheint bereit, jeden zu töten, der die Probe nicht besteht. Es gibt aber keine Probleme, und am Ende gibt sich der Unbekannte (Hans) ebenfalls als neues Mitglied des Ordens zu erkennen.
  • Nun können die ersten Schritte geplant werden. Es gibt zwei mögliche Wege, die unmittelbar sinnvoll erscheinen:
    • Entweder könnte man den Großmeister Renard de la Salle aufsuchen, der sich derzeit in einem Kloster nördlich von Paris verborgen hält. Dieser ist Hüter vieler Geheimnisse des Ordens und Träger des Schlüssels zum Heiligen Arsenal, gewissermaßen der Waffenkammer der Organisation.
    • Oder man könnte Henri dabei unterstützen, seinen geerbten Ring zurückzugewinnen, der ihm bei einem Tête-à-tête von einer jungen Dame entwendet worden ist.
  • Die Gruppe entscheidet sich für ersteres, man trifft noch schnell ein paar Reisevorbereitungen und macht sich dann wenig später mit Bellevies Kutsche auf den Weg nach Norden.

2. Teil: Die Diener des Raben

  • Auf dem Weg nach Norden fällt ein Rabe auf, der regelrecht in die Kutsche hineinzustarren scheint. Ein zweiter Rabe, der sich anschickt, ähnliches zu tun, wird kurzerhand vom Himmel geschossen; eine nähere Untersuchung ergibt aber nichts Besonderes.
  • Die Gruppe erreicht ein verkommenes Gasthaus (“La Poule Bleu”), das geschlossen ist und unter dessen Dach einige Raben hausen. Eine nähere Untersuchung zeigt, dass in den Stellen acht Reitpferde stehen, und als sich Hans hineinschleicht, findet er nicht nur Rabenfedern und Rabenklauen, sondern auch blutgetränkte Verbände. Im Inneren des Hauses scheinen Männer zu schlafen. Die Gruppe entscheidet sich, das Gasthaus rasch hinter sich zu lassen.
  • Die Gruppe erreicht das Kloster und findet rasch Spuren eines barbarischen Überfalls. Die Mönche sind gekreuzigt worden, Raben und Krähen haben sich über die Leichen hergemacht. In der Kirche sind die Wände mit Blut beschmiert, es steht zu lesen “Meister Le Rais, deine treuen Schüler baden heute im Blut deiner Feinde” sowie “Bibliothekar, du bist der Nächste”. Hier findet die Gruppe den Abt, der rituell geopfert worden zu sein scheint, und den gesuchten Chevalier de la Salle, den man mit zertrümmerten Gelenken am Kirchenkreuz aufgehängt hat. Der Mann lebt (noch eben so) und stößt hervor, dass “der Rabe” nun im Besitz des Schlüssels sei. Noch bevor er weiter behandelt und befragt werden kann, erhebt sich der (eindeutig tote) Abt plötzlich vom Altar… Cliffhanger!
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