Régime Diabolique

Der Engel des Todes

12. Spielsitzung (08.12.2013)

  • Mit Unterstützung der Gruppe kann sich der Maskierte vom Verdacht befreien, etwas mit dem Tod Antoinette Caveys zu tun zu haben.
  • Als Meister Scarlotti die Templer um ihre Hilfe bei der Aufklärung des Vorfalls bittet und ihnen die Ermittlungen überträgt, nutzen sie die Gelegenheit erst einmal dazu, Baron Houdemont aus dem Teppich zu befreien. Es gelingt ihnen, ihm weiszumachen, dass er gestolpert sein muss und auf den Kopf gefallen ist.
  • Als der Maskierte der Gruppe erklärt, dass der Baron seine “Jagdveranstaltungen” dazu missbraucht, Jagd auf unschuldige Menschen zu machen und damit den Verdacht der Gruppe bestätigt, entschließt man sich, ihm in der Zukunft zu helfen, den Baron und die Gesellschaft der Menschenjäger ihrer “gerechten Strafe” zuzuführen.
  • Die ersten Ermittlungen bezüglich Antoinette Cavey ergeben, dass sie angeblich eine Meuchelmörderin gewesen sein soll, die einer geheimen Gesellschaft weiblicher Assassinen angehört haben soll, den “Töchtern Medeas”.
  • Noch bevor die ersten Befragungen der von Scarlotti festgehaltenen Karnevalsgäste jedoch weitere Früchte tragen können wird eine weitere Leiche gefunden. Es handelt sich dabei um jene vermummte Gestalt, die den Abend über mehrfach in konspirativen Gesprächen mit verschiedenen Gästen gesehen wurde. Man findet ihn erhängt im Obergeschoss, eine blutige Fleischgabel – die vermeintliche erste Mordwaffe – zu seinen Füßen.
  • Im Nachbarraum finden die Templer einen halbverbrannten Zettel mit lateinischen Beschwörungsformeln, der zusammen mit einer vom Kostüm Antoinette Caveys stammenden Vogelfeder verbrannt werden sollte.
  • Die Untersuchung des Toten legt nahe, dass er sich selbst erhängt haben muss.
  • Die Untersuchung des Zettels legt nahe, dass er Teil eines Zauberrituals gewesen sein muss. Die lateinischen Formeln enthalten jedoch einige peinliche Grammatikfehler – mit Sicherheit keine gute Sache bei einem Zauber. Außerdem scheint es inhaltlich um die Anrufung eines “Engels des Todes” zu gehen.
  • Renard erinnert sich, dass der vermeintliche Dr. Armand Bretel während ihres Gesprächs erwähnt hat, dass sein Latein sehr schlecht sei. Außerdem wurde der erhängte Tote unter anderem auch im konspirativen Gespräch mit dem Doktor gesehen. Er scheint sein Lakai gewesen zu sein.
  • Bevor diesem Verdacht jedoch nachgegangen werden kann entsteht Aufruhr um den Lakaien Scarlottis, der die zweite Leiche gefunden hatte. Er hat sich in ein Zimmer im Obergeschoss eingeschlossen, von dem merkwürdige Geräusche zu hören sind.
  • Hans bricht die Tür auf und sieht, wie der verängstigte Lakai sich aus dem Fenster stürzt und merkwürdige Dinge ruft. “Seht ihn nicht an!”
  • Eine übermenschlich große Gestalt in dunkler Robe mit schwarz gefiederten Schwingen und einer großen Sense in den skelettartigen Händen steht im Raum und dreht sich zu Hans um. Obwohl er nicht einmal das Gesicht der Gestalt erkennen kann ist der Deutsche von übernatürlicher Furcht ergriffen. Scarlotti schlägt im letzten Moment die Tür zu.
  • Der aus dem Fenster gestürzte Mann ist tot und es offenbart sich, dass womöglich auch Antoinette Caveys Tod ein Selbstmord gewesen sein könnte. Die Kreatur – ganz sicher der durch den Zauber beschworene “Engel des Todes” – scheint jeden in den Selbstmord zu treiben, der sein Gesicht sieht. Das macht den Kampf gegen ihn zu einer scheinbar ausweglosen Situation und Panik breitet sich aus.
  • Dr. Bretel wird mit der Sache konfrontiert und gesteht, den Engel des Todes gerufen zu haben, um Antoinette Cavey zu töten – angeblich aus Notwehr, da sie als Attentäterin auf den Doktor angesetzt worden sei.
  • Während der Engel des Todes die Ballgesellschaft in die Flucht schlägt bleiben nur die Templer, Scarlotti, der Maskierte, Joséphine und Dr. Bretel im Gebäude zurück, um sich der Kreatur zu stellen. Letzterer wird jedoch von Hans bewusstlos geschlagen, nachdem er offenbart hat, dass offenbar die einzige Chance, den Engel des Todes zu töten, darin besteht, eine “lebendige Waffe” zu benutzen.
  • Die Templer rüsten sich zum finalen Kampf gegen den Todesengel und bewaffnen sich mit dem Stamm und den Ästen eines frisch geschnittenen Baumes.
  • Nur Bellevie vermag es, dem Engel ins Gesicht zu blicken, doch auch die anderen kämpfen erbittert in seinem Rücken und ohne ihn direkt anzusehen.
  • Der Engel des Todes wird besiegt, Meister Scarlotti versichert den Templern, dass der Bettlerprinz tief in ihrer Schuld steht und es wird offenbar, dass er den Maskierten, den er beim Vornamen Viktor nennt, anscheinend kennt.

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Andi_SL

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